>Django! Durch die Wüste<

>Django auf dem Hügel<

Kamera Django (Viktor Krüger oder Ralf Möller falls er nicht doch noch vor Mallorca von einem Hai aufgefressen wird) -auf Pferd sitzend- auf kargem, karstigem Hügel. Kamera zoomend auf Django Hintergrundgeräusche: Wind  Schnitt  Großaufnahme von Django's Konterfei. Django zieht einen Zigarillo hervor. Django entfacht den Streichholz am Sattel und zündet Zigarillo an. -Nach logischen Kameraeinstellungen nun wieder Großaufnahme- Django inhalliert 2-3 genüßliche Züge; dann steigt er vom Pferd und kramt aus einer Satteltasche ein Teleskopfernrohr hervor. Er hebt es ans Auge und schaut auf eine in einem Tal gelegene, sich zu einer weiten Ebene hin öffnenden Stadt. Kamera schaut nun durch das Fernrohr hindurch Das Fernrohr zeigt die Stadt; schwenkt auf ein Gebäude, auf dem der Schriftzug BANK zu erkennen ist und schwenkt auf die Ebene, aus der sich eine Staubwolke der Stadt nähert. Schnitt Kamera auf Django Django setzt das Fernrohr ab, lächelt verschmitzt Nach Normaleinstellung seitlich nun wieder Großaufnahme von vorne (langsam einsetzende Musik?) zieht 2-3 Züge aus seinem Zigarillo und setzt das Fernrohr , schmunzelnd der Dinge die da kommen werden , ans Auge zurück.   Kamera schaut wieder durch das Fernrohr hindurch. Die Staubwolke in der Ebene wird langsam herbeigezoomt==Übergang zur nächsten Szene >Der Überfall<.  ENDE           

>Der Überfall< (Das Massaker von El Paso)

Kamera Frontal auf Staubwolke   Ein Pritschenwagen begleitet von ca. 30 Reitern - wilde Cowboys in langen Mänteln, Mexikaner und Indianer (alles Banditen, schwer bewaffnet und wüst) rasen in wildem Galopp durch die staubige Wüste. Schnitt Einzelne Großaufnahmen einiger Typen. Zuletzt den Wagen lenkenden, Zigarre rauchenden Mexikaner (Idealbesetzung Danny Trejo) und des neben ihm sitzendem muskelbepacktem sehr großen Indianer. Auf dem Wagen sind zwei liegende Särge zu erkennen. Szene mit Hufgetrappel, Geschrei und passender Musik? unterlegt  Nach passender Länge Schnitt.

Großaufnahme:  Zuerst auf die Cowboystiefel dann nach oben schwenkend. Ein Cowboy sitz auf einer Treppe neben dem Saloon und dreht sich eine Zigarette. Der Cowboyhut ist tief in sein Gesicht gezogen. Er zündet den Streichholz an einer Schuhsole an und befeuert seine Zigarette. Lässig hebt er mit einem Finger seinen Hut nach oben. TUSCH  Das Gesicht vom Bandenboss Shorty, verschmitzt dreinschauend ( Michael Madson; Mickey Rouke) wird ersichtlich. Schnitt Kamera zeigt die schräg gegenüberiegende Bank. Die Bank wird  von Soldaten bewacht. Auch in den Straßen patroullieren einige Soldaten. Schnitt Kamera  Die "Staubwolke" zieht in die Stadt ein. Schnitt Shorty steht langsam auf und gibt durch Pfiff das Zeichen. Schnitt Auf den Dächern der der Bank gegenüber liegenden Häuser kommen ca. 15 Mann von Shortys Bande aus der Deckung und eröffnen das Feuer auf die vor der Bank postierten Soldaten und auf alles, was sich auf der Straße bewegt. Schnitt Zeitgleich verteilt sich die "Staubwolke" in der Stadt; die Särge auf dem Wagen werden vom "Indianer" und dem "Mexicaner" geöffnet: 2 Maschinengewehre kommen zum Vorschein (vorne mit vielen Löchern u.s.w. ).Schnitt In dem ganzen Chaos stürmen aus verschiedenen Häusern dieser Garnisonsstadt Soldaten auf die Straße. Schnitte  Vom Wagen aus richten der Indianer und der Mexikaner mit freudigem Gegröhle ein Blutbad unter den Rangern an (viel spritzendes Blut; viel Geschrei etc, "logisch"). Nach einiger Zeit nehmen sie sich die Waffen in die Hand und Bahnen sich einen Weg - unter Feuerschutz der übrigen Bande ; hie und da fällt auch einer von denen getroffen vom Pferd und vom Dach - zum Eingang der Bank. Schnitt Die zwei stürmen schießend und gröhlend in die Bank; dahinter Shorty mit zwei Revolvern in der Hand und einigen Bandenmitgliedern hinterher. Schnitt Das Personal und Kunden suchen Schutz zusammengekauert am Boden oder hinter Inventar. Schnitt Die wachenden Soldaten versuchen noch die Eindringlinge abzuwehren, werden aber erschossen. Die Schießerei in der Bank wird beendet. Nur noch von draußen sind einzelne Schüsse zu hören. Schnitt Die Bande hält die Überlebenden in Schach. Schnitt Shorty geht langsam zum Tresen und winkt einen Bankangestellten mit Revolverwinken hinter diesem hervor -ein Buchhaltertyp mit Brille und Halbglatze . Schnitt Mit erhobenen Händen und eingeschüchtert kommt dieser langsam hinter dem Tresen hervor. Sein Antlitz ist mit Schweißperlen übersät. Schnitt Mit Revolverwinken zeigt ihm Shorty den Weg. Langsam geht der Bankangestellte Richtung Tresorraum. Shorty gibt ihm mit dem Revolver einen kräftigen Schubser. "Los Mann, schneller" raunzt er ihn an. Der Bankangestellte seufzt einen leisen Angstschrei heraus und öffnet die Tür zum Tresorraum. Schnitt Shorty fordert durch Kopfnicken zwei seiner Bandenmitglieder auf, ihnen in den Tresorraum zu folgen. Schnitt Währenddessen wird in der Straße weiter geschossen; Soldaten liefern sich nach wie vor mit der Bande ein Gefecht.  Immer wieder verliert hie und da ein Ranger sein Leben. Schnitt Shorty schubst den total verängstigten Bankangestellten Richtung Tresor. Der Tresor ist nun zu sehen. Er steht allerdings, noch einmal extra gesichert in einem durch ein Gitter -wie bei einem Gefängnis- gesicherten Raum. Schnitt Der Bankangestellte nestelt nervös an seinem am Gürtel befestigten Schlüsselbund. Zitternd probiert er den Käfig zu öffnen, muß aber feststellen das er den falschen Schlüssel genommen hat. Verlegen lächelt er zu Shorty herüber. Schnitt Dieser ist wohl finster dreinschauend aber noch ruhig. Schnitt Beim zweiten Versuch klappt es dann. Er öffnet das Gitter und betritt den Raum. Shorty: "Aufmachen". Verlegen und nervös lächelnd nestelt der Bankangestellte am Zahlenschloss herum und bemerkt dann halb resignierend oder eher auf Zeit spielend -er ist halt schließlich Banker- leicht stotternd "Mein Herr, ich glaube, mir ist die Kombination entfallen" -verlegen- "hä,ha". Schnitt Shorty lächelt verschmitzt und schaut kurz zum Indianer herüber und dann, gekünzelt freundlich zum Banker "Hilft das vielleicht ihrem Erinnerungsvermögen ?" Schnitt Der Indianer zielt mit dem MG auf den Banker, reißt die Waffe leicht nach oben und feuert mehrere Salven über den Banker. Schnitt Der Banker sinkt währenddessen total verängstigt mit über dem Kopf geschlagenen Händen zu Boden. Schnitt Nachdem wieder Ruhe eingekehrt ist, beugt sich Shorty zum Banker herunter, bohrt ihm den Lauf des Revolvers in die Nase und zieht ihn mit diesem an der Nase langsam nach oben. Verängstigt zitternd, mit erhobenen Händen und auf den Lauf schielend wird der Banker von Shorty nicht gerade sanft mit dem Lauf in der Nase gegen den Tresor gepresst. Kamera Großaufnahme vom Gesicht des gegen den Tresor gepressten Bankers mit dem Lauf in der Nase. Shorty; ruhig sprechend "Siehst Du, jetzt ist dir die Kombination sicher eingefallen" jetzt lauter, fast schreiend "Los Du Schwuchtel, mach den Scheiß Tresor auf !" "Ja,ja,ja....bitte nicht schießen....ich hab fünf Kinder....."Schnitt "Du sollst den verdammten Tresor aufmachen, wirds bald !!!!!! Gottverdammter Vollidiot!!!!!!! " Shorty jetzt richtig sauer. Schnitt Alle im Raum befindlichen Bandenmitglieder richten ihre Waffen auf den Banker und spannen die Hähne ihrer Revolver. Schnitt Ein Angstschrei entlässt die Kehle des Bankers. Dann macht er sich panikartig am Kombinationsschloss zu schaffen. Nach kurzer Zeit ist der Tresor geöffnet. Schnitt Shorty setzt einen zufriedenen, entzückten fast schon entrückten Gesichtszug auf; steckt seine Waffe weg und schiebt den verlegen lächelnden Banker beiseite. "Zwei Tonnen, pures Gold. Die ganze verdammte Kriegskasse dieser verschissenen Texaner. Halleluja."

Ende     Nächste Szene >Django auf dem Hügel II.<

 

>Django auf dem Hügel II.<

Kamera durch das Fernrohr Es ist zu sehen wie die Bank und die halbe Stadt brennt. Soldaten versuchen den Brand zu löschen. Die "Staubwolke" zieht gegen die untergehende Sonne zurück in die Wüste. Schnitt Großaufnahme Django setzt schmunzelnd das Fernrohr vom Auge Schnitt Django verstaut das Fernrohr wieder, besteigt das Pferd und reitet davon. Mehrere Schnitte und Kameraeinstellungen Django reitet durch die Berge davon. Aus mehreren Positionen gefilmt gibt er seinem Pferd die Sporen und feuert es mit "he he" an. In Abwechslung mit diesen Reitszenen ist -ebenfalls aus verschiedenen Positionen und Einstellungen zu sehen- die durch die Wüste flüchtende Staubwolke zu sehen, also böse Männer und der Pritschenwagen, wie sie gegen die Abendsonne in die offene Ebene hinaus flüchtet. Die Identität und Glaubwürdigkeit dieser Szenen hängt naturbedingt stark von der Arbeitsweise am Set ab. Diese Szenen werden mit passender Musik unterlegt und als Abspann genutzt. Teilweise sollten bei diesem Abspann einige Szenen als Standbilder gezeigt werden. Das sollte die Aufgabe des Cutman sein.

Ende

>Der kleine Saloon am Rande der Wüste<

Sandsturm -Wüstenläufer (Tumbleweeds)- Düstere karge Gegend am Rande der Wüste. Wind evtl. auch Musik. Kamera schräg von hinten Django reitet durch diese karge Wüstenei. Eventuell mehrere Kameraeinstellungen. Django erreicht einen kleinen, herunter gekommenen Saloon; oder besser gesagt eine halbverfallene, spelunkenartige Hütte mit Ausschank. Vor dem Saloon stehen einige angebundene Pferde. Schnitt Kameraeinstellung von vorne; in Großeinstellung übergehend. TUSCH Django öffnet die voll geschlossene Flügeltür, bleibt kurz in der Tür stehen und peilt die Lage, indem er  seinen Kopf nur ganz leicht zur Seite dreht und seine Augen kurz von links nach rechts wandern lässt. Schnitt Von der Seite Django geht -seinen Sattel geschultert- lässig an die Theke und legt seinen Sattel ab. Schnitt Ein schmieriger Wirt mustert ihn leicht verächtlich. Django deutet dem Wirt -ohne was zu sagen- durch Nicken und Fingerzeig zum Regal, was er von ihm erwartet. Mehrere logische Schnitte Der Wirt zögert ein wenig, begibt sich dann aber zum Regal, nimmt eine Flasche Whiskey und will Django einschenken. Django nimmt dem Wirt aber die Flasche aus der Hand. Schnitt Großaufnahme Dann setzt er die Flasche an und lehrt sie in einem Zug. Dabei rinnt ihm einiges des Stoffes über sein staubiges, verdrecktes Gesicht. Nach dem Leeren der Flasche verzieht Django genüsslich sein Gesicht, Schnitt stößt die Flasche auf die Theke,  macht eine laszive Drehung um 180°, wischt sich mit dem Ärmel den Mund ab und ruft aus: Schnitt Kamera von vorne "Ah, das hat gut getan !" und mustert  Schnitt 4 finstere Gesellen (sie waren Bestandteil der "Staubwolke" beim Überfall in El Paso), die an einem Tisch, der Theke gegenüber, in ein Kartenspiel versunken sind. Jeder hat ein Glas neben sich stehen, eine Flasche steht auf dem Tisch, die finsteren Gesellen -3 Weiße und 1 Mexikaner- machen den Anschein, als würden sie Django nicht beachten. Nur der Mexikaner schaut kurz zu ihm hinüber. Kamera fährt langsam an sie ran. Mehrere Schnitte Mehrere Großaufnahmen der Gangster Schnitt Großaufnahme Django mustert noch eine Zeitlang mit seinen "himmelblauen" Augen die "Vier" , wirft den Blick wieder zum Wirt und bestellt mit (laut) "Amigo,  meine Flasche ist leer" eine neue Flasche Whiskey. Schnitt Der Wirt verkneift die Augen und schaut Django böse an. Schnitt Der Wirt geht schließlich widerwillig  zum Regal und holt eine neue Flasche. Er geht langsam zu Django zurück, will vor ihm die Flasche öffnen, - sein Blick ist verächtlich- Schnitt doch Django nimmt ihm die Flasche ab, dreht sich wieder in Richtung Gangster, Schnitt Kamera wieder von vorne, zieht mit den Zähnen den Korken aus der Flasche, nimmt aus ihr einen kräftigen Schluck und mustert  noch einmal kurz -die Flasche bleibt in seiner Hand- die 4 Finsterlinge. Er deutet mit der Hand, in der er die Flasche hält, auf die Gangster und richtet an sie -leicht angesäuselt- die Worte "Hey. Ich möchte ja eure gemütliche Runde nicht stören, aber ist mir ne Frage erlaubt ?" Schnitt Kamera auf die Ganoven teils Großaufnahmen Mehrere logische Schnitte Die 4 heben etwas erstaunt ihre Köpfe und schauen sich leicht angespannt an. Nach einer kurzen Weile dreht sich Gangster Nr.1 (so ein Typ wie Tom Tyler) -er sitzt von Django aus gesehen vorne links am Tisch- zu Django und antwortet: "O.K., wenns bei einer Frage bleibt und du dich kurz hältst. Aber denk dran, Freundchen, manche Antworten sind teuer !" Hämisch grinsend drehen sich nun auch die anderen zu Django.  Schnitt Kamera von vorne  Daraufhin Django, zunächst ernst und nachdenklich (aber laut): "Sicher. Teuer sind sie oft." Schnitt Kamera wieder auf die Gangster, die ihr Grinsen beenden und nun wieder ernst und finster auf die Frage von Django warten. Die Blicke auf Django gewand. Schnitt Kamera Seitenaufnahme Nun wieder Django, etwas lockerer: "Ich hab mir nur gedacht," Django macht eine kurze Pause, dann weiter "ihr seht halt so aus, als ob ihr einen längeren Wüstenritt hinter euch hättet und da dachte ich mir, vielleicht habt ihr ja etwas von der Sache aus El Paso gehört. Es heißt ja, die Wüste hat Ohren." Schnitt Kamera auf die bitterböse dreinschauenden Gangster Schnitt Kamera Großaufnahme Django "Und überhaupt, vielleicht seid ihr bei dieser Gelegenheit meinem alten Freund..." Django greift sich, den Nachdenkenden spielend, an den Kopf "....ach, sein Name ist mir entfallen, ja, vielleicht seid ihr ihm ja begegnet ?" Django stellt die Flasche auf die Theke, schaut nun finster, ernst drein und fährt fort: "Er schuldet mir nämlich noch was." Djangos himmelblauer Blick ruht auf die Gangster. Mehrere logische Schnitte Kamera auf die Gangster, teils Großaufnahmen Die Gangster schauen nun noch grimmiger drein, schauen sich gegenseitig linkisch an, rutschen langsam und angespannt in ihre Stühle zurück, ihre Hände gleiten  langsam in Richtung ihrer Colts. Gangster Nr.1 richtet nun wieder das Wort an Django: "Hör zu Mann. Die Wüste war in letzter Zeit ziemlich still und einen Freund von dir ? Glaub nicht, das wir den gesehen haben." Gangster Nr.1 dreht sich bitter grinsend fragend zu seinen Kumpanen. Die antworten mit  grinsender verneinender Gestik und lösen für diesen Moment ihre angespannte Haltung, um aber dann wieder in sie zurückzukehren. Gangster Nr.1 dreht sich wieder Django zu und spricht mit hämischer Ruhe: "Aber vielleicht haben wir ihn ja doch gesehen. Könnte ja sein. Amigo... " Gangster Nr. 1 lehnt sich weit zurück, seine Hände gleiten auf die Knäufe seiner Revolver und streicheln diese sanft. Seine Kumpanen ebenfalls "...wenn dir sein Name einfallen würde, das könnte in dieser Angelegenheit nützlich sein. Was schuldet er dir denn ? Doch nicht etwa deine gute Laune." Die Gangster kriegen einen kurzen Lachanfall, lehnen sich dann grinsend zurück. Schnitt Kamera Seitenansicht "Nein, nein. Ganz so schlimm ist es nicht" antwortet Django erheitert "es ist vielmehr so..." Django gibt sich wieder nachdenklich, doch dann ganz überlegt und flüssig "...wisst ihr, es ist eher was persönliches, so eine Art Kasper, Krokodil-, -Vater - Mutter -Bruder -Schwester-Geschichte, wenn ihr versteht was ich meine. Eigentlich ist es mir ja unangenehm darüber zu reden und außerdem, wenn ich's mir genau überlege schuldet er mir eigentlich gar nichts. Vielmehr schulde ich ihm  was:" Nun wird Django ernst und finster "Eine Kugel!! Eine gottverdammte Kugel, genau zwischen die Augen; ihm und jedem seiner Bande."  Schnitt Großaufnahme frontal Django steht breitbeinig, ernst dreinblickend zu den Gangstern gewand an der Theke. Seine Hände schieben den schwarzen Mantel auf Gürtelhöhe leicht zur Seite. Schnitt Kamera auf Gangster Die vier Gangster sind jetzt richtig sauer und kurz davor ihre Revolver zu ziehen. Gangster Nr.1 zu Django, mit finsterster Miene, total angepisst : "Hör zu Großmaul. Quatsch uns nicht zu ! Trau dich nur ! Wen meinst du ? Nenn uns den Namen wenn du Eier in der Hose hast. Fang aber besser schon mal an zu beten." Verkniffen und wütend starrt Gangster Nr.1 zu Django. Die Gangster sind bereit. Schnitt  Großaufnahme auf Djangos braungebranntem, verdrecktem Gesicht. Djangos Miene verfinstert sich zusehends und dann nennt er laut den Namen: "SHORTY" Mehrere logische Schnitte Kamera mehrere Positionen teils Zeitlupe Gangster Nr.1 fängt vor Wut an zu zittern. Schweißperlen bedecken sein Gesicht. Gangster Nr.1 zieht. Die Gangster ziehen. Django zieht. Schüsse Die Gangster erheben sich aus ihren Stühlen, teils werden sie aus den Stühlen herausgeschossen, die Gangster  -jeder mehrfach getroffen- fliegen, durchsiebt zuckend durch den Saloon. Spritzendes, waberndes Blut. Diese Szene muß martialisch ausgeschlachtet werden Tot liegen sie im Saloon verteilt. Jeder eine Kugel zwischen den Augen (und sonst wo) .Schnitt Großaufnahme Django hält inne und bewundert sein Werk. Plötzlich fällt noch ein Schuss !!!!!  Mit aufgerissenen Augen dreht Django den Kopf instinktiv nach hinten. Schnitt Kamera Frontalaufnahme auf schmierigen Wirt  Hinter ihm steht der schmierige Wirt und zielt mit einem doppelläufigem Schrotgewehr auf Djangos Rücken.  Zwischen seinen Augen klafft ein rotes Loch, aus dem nun langsam Blut heraus quillt und über sein Gesicht läuft. Die Augen des Wirts sind weit aufgerissen. Die Schrotflinte kippt langsam nach unten. Kurz darauf sinkt der schmierige Wirt schräg nach vorne in die Theke hinein. Schnitt Großaufnahme Django dreht den Kopf in die Richtung aus der der Schuss kam. Schnitt Kamera frontal  In der hintersten Ecke des Saloon sitzt neben einem kleinen Tisch eine hagere Gestalt, den breitkrempigen Hut tief in das Gesicht gezogen und steckt den Revolver in den Halfter zurück. Die Gestalt trägt schwarze, auf Hochglanz polierte Cowboystiefel mit silbernen Sporen, enganliegende schwarze Jeans, zwei fette Revolver in ihren Hüfthaltern, (Django hat übrigens 4 und wie die Mexikaner 2 über Kreuz geschulterte Patronenhalfter - Munition für seine Spezialwaffe) eine bis obenhin zugeknöpfte schwarz-dunkelblaue Militärjacke und einen schwarzen breitkrempigen Hut; alles pikobello blank und sauber. Auf dem Tisch steht eine Flasche Whiskey und ein "sauberes" halbvolles Glas. Schnitt Kamera zurück auf Django Seitenansicht Django steht noch immer wie angewurzelt da, den Blick zu seinem Retter gewand und 2 Revolver in der Hand. Während er weiter die Gestalt mustert, schiebt er ruhig die 2 Revolver in die Halfter zurück, schaut sich um, schnappt sich seine Flasche vom Tresen und geht langsam zu der Gestalt hin, die ca. 7m von ihm entfernt in der Ecke sitzt und spricht: "Sir, ich darf doch ?" während er auf den Stuhl neben ihr deutet. Schnitt Kamera auf die Gestalt Die Gestalt hebt ihren Kopf. Ein engelhaftes Mädchengesicht (Frau ca. 25 J.) mit meerblauen Augen schaut Django unter ihrem schwarzen Cowboyhut heraus an- goldblondes Haar wellt sich aus dem Hut über ihre Schultern - , deutet auf den Stuhl und spricht: "Nur zu Cowboy." Schnitt Kamera Großaufnahme Djangos Gesicht Django bleibt sichtlich überrascht kurz stehen Schnitt Kamera Seitenansicht setzt sich dann aber langsam zu ihr und stellt die Flasche auf den Tisch. mehrere logische Schnitte wieder das Mädchen: "Meine Freunde nennen mich Heidi.  Wir sind doch jetzt Freunde, oder? " "Sieht fast so aus" erwidert Django "Und du? Wie heißt du" wieder das Mädchen. "Django," antwortet Django. "Oohhh" das Mädchen ironisch, beugt sich zu ihm und macht sich mit "Djaangooo. Das klingt ja nach Wildnis und Abenteuer" weiter über seinen Namen lustig. Kamera schwenkt etwas mehr zu Django rüber Django knabbert grinsend an seiner rechten Daumenkuppe herum, schaut dem Mädchen -das noch immer zu ihm herübergebeugt dasitzt- amüsiert in die Augen, nimmt  einen Schluck aus seiner Flasche und antwortet ganz ruhig: " Na ja, was sich liebt das neckt sich. So schnell geht das bei dir also." Schnitt Kamera auf Heidi Heidi lehnt sich wütend zurück und erwidert: "Eingebildeter Vollidiot. So Typen wie dich kenn ich zuhauf. Ein bischen Peng, Peng hier" -Heidi gestikuliert mit ausgestreckten Zeigefingern-" Peng, Peng da, und auf einmal sind sie weg." Heidi hält kurz inne, schaut noch wütender, Schnitt Seitenansicht beugt sich wieder zu Django, ist jetzt vor Erregung ganz rot im Gesicht - ein paar Schweißperlen zieren ihre Stirn - schaut Django, -der, sein Gesicht auf die rechte Hand gestützt hat und ihr belustigt zuhört- tief in die Augen, um dann fortzufahren: "Und wenn sie weg sind, dann sind sie weg, und zwar ganz WEG." Nachdem sie es gesagt hat, schauen sie sich noch eine kurze Zeit aus nächster Nähe in die Augen. Heidi hat nun einen Gesichtsausdruck als wäre sie über ihre Reaktion selber überrascht. Django schaut für einen Moment als hätte er jetzt wirklich Angst bekommen und macht sich mit "OH" über sie lustig; Schnitt Kamera auf Django lehnt sich dann aber amüsiert lächelnd nach hinten, nimmt einen Schluck aus der Flasche und spricht, sichtlich erheitert: "Heidi, du bist echt Klasse." Django schüttelt fröhlich den Kopf "also machs gut, ich muss jetzt gehen" und will aufstehen um sich davon zu machen. Schnitt Kamera Seitenansicht Doch Heidi greift ihn am Ärmel um ihm am Gehen zu hindern. "Hey warte, ich komme mit" das Mädchen zu Django, der wieder in seinen Stuhl zurück gleitet. "Wie bitte ?" erwidert Django entsetzt. Schnitt Kamera auf Kiddo Großaufnahme Heidi erklärt Django " Hör zu. Du bist doch hinter Shorty her? Ich auch." Schnitt Kamera auf Django Großaufnahme Django schaut finster und ernst während Heidi weiter spricht " 2 sind mehr als nur einer." Schnitt Seitenansicht Django steht auf, schaut zu Heidi herunter und sagt ernst: "Ich sehe hier aber keine 2. Hier bin nur ich, ein paar Leichen und eine Frau." Heidi zieht sich am Ärmel von Django hoch, hält sich mit beiden Händen an seinem Arm fest, schaut ihm tief in die Augen Kamera geht in Nahaufnahme und spricht: "Eine Frau, die dir soeben das Leben gerettet hat."  Schnitt Kamera Seitenansicht Großaufnahme Django dreht den Kopf von Heidi weg und spricht: "Hab ich schon fast vergessen. Hab ich eigentlich schon Danke gesagt?"

ENDE nächste Szene:   >Django und Heidi reiten durch die Wildnis<

Django und Heidi reiten durch die Wildnis<

Der Sandsturm hat sich gelegt. Die Wüste ist jetzt "calm and easy". Die Sonne steht schon ziemlich tief. Kamera schräg von vorne Django und Heidi reiten gemächlich am Rande der Wüste in nordöstliche Richtung. Rechts neben ihnen erhebt sich eine den östlichen  Rand der Wüste begrenzende Sierra. Links von ihnen ist steiniges, ebenes Wüstengebiet. Django hat sich seines schwarzen Mantels entledigt und auf sein Pferd gebunden. Über seiner schwarzen Lederweste sind zwei Patronenhalfter mit großkalibriger Munition gekreuzt geschultert. Seine vier Revolver blitzen in der Sonne. Seine mächtigen Oberarme wogen lässig im Rhythmus des gemütlichen Ritts. Rechts neben ihm reitet im gleiche Tempo Heidi. Auch sie hat sich ihrer Jacke entledigt. Sie trägt nun eine schneeweiße Bluse, die sie relativ weit aufgeknöpft hat. Schnitt Kamera frontal auf die Reiter  Eine Weile reiten sie so dahin, dann dreht sich Heidi zu Django und fragt; wirkt gelangweilt : "O.K. Cowboy, können wir jetzt vielleicht wieder miteinander reden?" Django antwortet ruhig, weiter geradeaus schauend: "O.K. Cowgirl, aber nur wenn du nicht wieder anfängst blöd rumzuquatschen." "O.K. Django,  hab' das eben nicht so gemeint," erwidert Heidi,  Kamera zoomt auf Großaufnahme Gesicht Kiddo dreht den Kopf  mit offenem Mund und rollenden Augen schräg rechts nach oben , kann es sich aber verkneifen, den Finger deutungsvoll in den Mund zu stecken. Schnitt Kamera wieder frontal "Also, was hast du auf dem Herzen, Heidi?" fragt Django. "Was meinst du ? Wie groß ist ihr Vorsprung ?" fragt Heidi "Drei...vielleicht vier Tage" antwortet Django lapidar. "Und wie sollen wir sie jetzt finden ? Der Sturm hat sämtliche Spuren verwischt," bemerkt Heidi. Django zieht die Zügel um sein Pferd kurz zu stoppen. Heidi macht das selbige. Schnitt Kamera von hinten Django dreht sich zu Heidi, sie schauen sich direkt in die Augen, und Django antwortet ganz ruhig, etwas selbst gefällig: "Ganz einfach, mein Kind" macht eine kurze Pause und weiter "immer den Geiern nach." Er guckt ihr weiterhin in die Augen, dann deutet er mit dem Finger nach Norden auf den Himmel. Heidi schaut in die angezeigte Richtung. Weit weg, in Richtung untergehender Sonne, sind im Zwielicht des Abendrots eine stattliche Anzahl hoch oben kreisende Geier mehr zu erahnen, als wie zu sehen. Aber wenn man länger hinsieht wird es eindeutig: Geier !  Heidi räuspert sich anerkennend. Ohne noch etwas weiteres zu sagen nehmen sie ihren gemütlichen Ritt wieder auf. Schnitt Kamera von oben Fernaufnahme von hinten  Django und Heidi reiten langsam in das Abendrot hinein. Die Berge der Wüste und die Wüste selbst schillert in den phantastischsten Farben, die nur die tot bringende Wüste hervorbringen kann (Ein bischen Kitsch muß sein) . Ein Liedchen wäre jetzt nicht schlecht.

ENDE nächste Szene: >Shorty der Erbarmungslose<

 

>Shorty der Erbarmungslose<

Kamera auf Flüchtenden Frontalansicht  Ein Cowboy flüchtet panisch über den kargen, sandigen Boden. Ein paar Schüsse schlagen neben ihm ein; er dreht sich noch ein paar mal verzweifelt um, fällt dann aber in den staubigen Boden, robbt auf dem Boden liegend, die Hände abwehrend nach vorne gerichtet gegen die nahe Felswand hin -die noch ca. 30m entfernt ist-  und schreit verzweifelt, die Augen weit aufgerissen: "Nein, nein, Shorty nein." Er geht auf die Knie, die Hände abwehrend flehend nach vorne gerichtet "Shorty, Shorty, glaub mir, Shorty" Er robbt auf den Knien rutschend dem vor ihm stehenden Shorty entgegen "Ich habs nicht getan. Ich habs nicht getan. Bitte.." Schnitt Kamera Großformat halbhoch schräg auf Flüchtenden und Shortys Beine Er umklammert kniend die Beine von Shorty und weiter, angsterfüllt "...,Bitte, Shorty, du musst mir glauben. Shorty, ich wars nicht. " dann schluchzend und weinend, immer leiser werdend, sich immer fester an Shortys Beine festklammernd "Ich habs doch nicht getan. Shorty, Shorty, Shorty........Shorty..........Shorty......." Schnitt Kamera frontal auf Shorty Shorty rollt mitleidig, tief durchatmend den Kopf schräg nach oben aber wohl wissend, das er keine Gnade walten lassen wird. Schaut konsterniert nach vorne, atmet noch einmal kräftig aus, während er den Kopf  bedauernd hin und her bewegt, Kamera zoomt etwas zurück und deutet dann durch Kopfnicken dem Mexikaner "Taco"und dem Indianer "Roter Teufel"(die beiden vom Pritschenwagen der "Staubwolke" aus dem Überfall) - die neben ihm stehen - das sie sich um den "Flüchtenden" kümmern sollen, der nach wie vor die Knie von Shorty -schluchzend- fest umschlungen hält. Als die beiden sich zu ihm wenden sagt er noch zu ihnen - nicht allzu laut und etwas bedauernd: "Lasst euch aber nicht zu viel Zeit. Wir müssen uns beeilen." "O.K. Boss", antwortet Taco. Schnitt Kamera seitlich von vorne zoomt mal nach vorne zoomt mal zurück, ändert hie und da die Position. Die beiden packen den "Flüchtenden" und wollen ihn von Shorty losreißen. Das gestaltet sich aber nicht so einfach, da dieser sich verzweifelt an Shortys Beinen festklammert und panisch schreit: "Nein! Nein! Nein!...." Shorty hat sichtlich Probleme die Balance zu halten, wird aber nicht sauer, sondern blickt bedauernd gen Himmel. Die beiden geben sich einen Ruck, brüllen den Flüchtenden an "Los, komm jetzt !" und reißen ihn schließlich von Shorty los. Jeder schnappt sich einen Arm und sie schleifen den noch immer schreienden "Flüchtenden" fort. Der schreit, als sie ihn wegziehen - den Kopf in Richtung Shorty gedreht: "Nein, Shorty! Shorty! Shorty" nach einer Weile wimmernd und leiser werdend "Shorty! Shorty! Shorty! Shorty!......." Alle anderen Banditen, die noch um Shorty stehen -ca. 10- drehen sich um und folgen langsam dem Mexikaner und dem Indianer. Nur Shorty bleibt wie angewurzelt stehen, noch immer den Blick bedauernd in den Himmel gerichtet. Schnitt Kamera Seitenansicht. Shorty atmet noch einmal Tief durch, senkt seinen Kopf, tippt mit einem Finger seinen Hut leicht nach oben und wendet seinen Blick halblinks in die Wüstengegend hinein Kameraschwenk Er nimmt sich seinen Tabakbeutel, dreht sich ein Zigarette, entzündet den Streichholz an seinem Revolverhalfter, steckt die Zigarette an, nimmt mit verniffenden Augen einen tiefen Zug und blickt in die sengende Ödnis .  Durch die von Hitze flimmernde Luft hindurch kann er in der Ferne, am Rande der Ebene, zackige Berge und hie und da ein paar  Hügel erkennen. Hoch oben, in der Ferne, kreisen ein paar Geier.

ENDE nächste Szene: >Der Kopf<

>>>Der Kopf<<<

Großaufnahme Nur Kasper und Krokodil zu sehen Im Hintergrund lautes Kinderlachen Der Kasper haut mit einem Knüppel auf das Krokodil "Hier, hier, nimm den Knüppel, feste, feste,feste.." der Kasper "Au,au,au..." Das Krokodil.

Schnitt Nahaufnahme Vom Durst wahnsinnig gewordene, aus einem Kopf hervor quellende Augen starren in die gleißende Sonne. Eine  nach Wasser lechzende Zunge streckt sich so weit sie kann  aus einem verzweifelt geöffnetem Mund heraus. In der Fratze sind Qualen, Tot und Wahnsinn eingemeißelt. Ein Teil der Wange ist schon von einem Geier angepickt. Schnitt Kamera schräg von hinten zwischen Heidi und Django Django und Heidi stehen nebeneinander vor diesem Objekt. Es bietet sich ihnen folgender Anblick: Ein Mann ist im Wüstenboden eingegraben. Sein Kopf schaut aus der Erde. Um das Bild noch makaberer zu gestalten, wurde dafür gesorgt, das die Hände, so weit wie möglich von seinem Kopf entfernt, aus der Erde schauen. Neben dem Kopf steckt ein Speer im Wüstenboden. In der Mitte des Speeres ist ein mit Federn verziertes Stammeszeichen befestigt. In einem gebührendem, respektvollem Abstand zu den Beiden, stolzieren ein paar Geier durch die Wildnis. "Was für eine abgefahrene Art zu verrecken," bemerkt Heidi." "Typisch Roter Teufel," bemerkt Django. Sie stehen eine Weile wie angewurzelt da. Schnitt Kamera von der Seite "So um die 10 Mann;" Django schaut sich noch einmal um "vielleicht ein paar mehr. Haben ca. 3 Tage Vorsprung. Komm, lass uns weiter reiten," spricht Django und will schon zu seinem Pferd zurück. Heidi fragt. Django bleibt auf den Hacke gedreht kurz stehen. "Und der?" Sie nickt mit dem Kopf in Richtung des Objektes. Schnitt Kamera auf Gesicht von Django und Heidi "Für die Geier," antwortet Django. "Komm," fordert Django Heidi auf und unterstreicht diese Aufforderung mit einem seitlichen Nicken seines Kopfes. Schnitt Kamera von hinten Django geht zu seinem Pferd zurück. Heidi fängt auch schon an zu gehen. Es gelingt ihr aber nicht so schnell, ihren Blick von dem Objekt loszureißen. Schließlich gelingt es ihr und sie folgt Django. Sie besteigen ihre Pferde und setzen ihren gemächlichen Ritt am Rande der Wüste fort. Vor ihnen, in nördlicher Richtung sind weit entfernte Sierras zu erkennen. Genauso in westlicher Richtung. Die Sonne gleißt herunter und die Sicht wird einem durch einen flimmernden ölig erscheinenden Film etwas erschwert. Kamera verfolgt sie eine zeitlang wie sie in die Ferne reiten. Schnitt Kamera fährt in Richtung des Objektes zurück. Großaufnahme? Dem bereits beschriebenem Objekt nähert sich, ganz vorsichtig, ganz geierlike, ein Geier.

Schnitt Kamera von vorne auf Django und Heidi Sie reiten schon eine Weile, jetzt Richtung Norden gemächlich nebeneinander her. " Hier in den Bergen," Django nickt mit dem Kopf nach rechts auf die, die Wüste in östliche Richtung begrenzende Sierra,  "wohnt ein Freund von mir. Ich habe ihm versprochen was vorbeizubringen, wenn ich mal wieder hier in der Gegend bin. Lass uns zu ihm reiten."  "Verlieren wir denn nicht zu viel Zeit?" fragt Heidi. "Zeit sollte nicht unser Problem sein. Außerdem kann uns Sam sicherlich irgendwie weiterhelfen. Der hört förmlich das  Gras in der Wüste wachsen, selbst wenn hier nichts wächst." "Wie du meinst, Django."  Schnitt Kamera seitlich bis von hinten.  Sie geben ihren Pferden die Sporen und stieben davon.

ENDE nächste Szene >>>Die Hütte vom alten Sam<<<

 

>Die Hütte vom alten Sam<

Kamera von oben Django und Heidi reiten über einen steinigen, steilen Zickzack-Weg den Berg zu Sam's Hütte hinauf. Vorne weg Django, dahinter Heidi. Schnitt Kamera von der Seite Der Weg wird jetzt flacher, gerade und steigt in südlicher Richtung sanft an. Schließlich erreichen sie Sam's Hütte. Vor der Hütte ist ein eingeebnetes Plateau, auf dem einige Bänke und Tische aufgebaut sind. Von dort führt eine schmale Steintreppe hinauf zur Veranda von Sam's Hütte. Django und Heidi steigen von ihren Pferden und binden sie an die vor dem Plateau für diese Zwecke aufgebauten Holzbalken. Schnitt Kamera auf Sam Sam ,ein schrulliger älterer Mann (Idealbesetzung Didi alias "Der Schwarze")  sitzt in einem Schaukelstuhl vor seiner Hütte und pfeift fröhlich dösend vor sich hin. Schnitt Kamera von unten "Hey Sam," ruft Django winkend zu Sam herauf. Kamera zoomt zu herauf Sam schlägt die Augen auf, erhebt sich aus seinem Schaukelstuhl und ruft winkend zu Django herunter "Hey Django, Hey, Hey," und fängt an sich im Kreis zu drehen und einen Indianertanz aufzuführen. "Heya, Heya, Heya, Heya, Wuhuhu, Wuhuhu....." singt er, während er sich Indianerlike im Kreis dreht und seinen Oberkörper vor und zurück bewegt. Kamera zoomt wieder zurück und dann wieder hoch Währenddessen begeben sich, vorne weg Django, dahinter Heidi, die Stufen zu Sam's Hütte hinauf. Schnitt Kamera von der Seite Oben angekommen umarmen sich Django und Sam freudig "Hey Alter" sagt Django "Django, alter Wüstenfuchs. Lange nicht gesehen." Nach einer Weile lassen sie voneinander ab und Sam mustert freudig überrascht Heidi, die in gebührendem Abstand hinter Django steht. Schnitt Kamera Frontalansicht Heidi lächelt freundlichst und strahlend zu Sam herüber, und begrüßt ihn freundlich lächelnd mit "Hi" während sie mit der Rechten winkt. Schnitt Kamera Seitenansicht "Sam, das ist Heidi. Heidi, das ist Sam," stellt Django die beiden schnell vor. Sam reicht Heidi die Hand, legt die linke Hand auch noch drauf und sagt "Sehr erfreut Lady, das meine alten Augen so was noch sehen dürfen. Sie sehen bezaubernd aus." Er macht eine kurze Pause und fordert die beiden dann auf: "Los, kommt rein. Wir trinken erst mal einen." Er dreht sich um winkt armübergreifend die beiden herbei und öffnet die Tür. Mehrer logische Schnitte Kamera schräg postiert Sam sitz in einem Sessel vor dem offenen Kamin, ihm gegenüber sitzen auf Stühlen Django und Heidi; jeder hat ein Glas in der Hand. "Hey Sam, ich sollte dir doch was mitbringen." Django fängt an in seiner Hosentasche zu kramen und zieht ein Beutelchen hervor, sagt "Hier," und reicht es Sam herüber. Sam nimmt es und spricht erfreut: "Ich wusste es doch. Du bist ein wahrer Freund, Django. Du hast den alten Sam nicht vergessen." Und Django wieder: "Ich hab das Zeug von einem alten Medizinmann. Der sagte, als er es mir gab: Guter Stoff, der spielt mit deinem Gehirn Boogy Woogy." "Was ?," fragt Sam verwundert und lugt auf das Beutelchen. "Hab ich auch noch nie gehört. Aber ich glaub ich weiß was er meinte," antwortet Django. "Oh Mann, diese Medizinmänner," daraufhin wieder Sam und legt das Beutelchen erstmal auf den Kaminsims, greift kurz hinter sich und holt eine Friedenspfeife hervor. "Die hat mir der alte Winnetou geschenkt....." sagt Sam. "Hey wie gehts dem denn, hab schon eine Ewigkeit nichts mehr von ihm gehört..."darauf hin Django. "Ach Django," Sam lässt seine Pfeife auf seine Oberschenkel sinken " seit dem Old Shatterhand gestorben ist.....Welch ein Jammer..." Sam schüttelt resignierend den Kopf "Welch ein Jammer..."  Django im selben Chor den Kopf traurig resignierend zu Boden sinkend und schüttelnd "Ja wirklich, welch ein Jammer, welch ein Jammer." "Weißt Du, Django wir waren oben bei den Kiowas einen Saufen und so. Und du weißt doch, Shatty hat doch nichts vertragen. Und als wir dann alle aus Häuptling Schöne Locke's Tipi gröhlend und sturzbetrunken herausstolperten -Winnetou, Shatty und ich- da war alles noch so gut. Mann, waren wir besoffen. Wir wollten dann noch weiter zu den Commanchen. Shatty meinte, er müsste mal pissen, dreht sich um, macht einen unbedachten Schritt und rauscht 3m Hals über Kopf in eine Schlucht.....tja, dabei hat sich der Ärmste glatt den Hals gebrochen" Eine kurze Pause, dann wieder Sam und Django kopfschüttelnd im gleichen Chor: "Welch ein Jammer, welch ein Jammer." Dann Sam weiter: "Und seit diesem Tag ist Winnetou kaum noch aus seinem Tipi zu kriegen. Lässt sich kaum noch bei mir blicken. Ist wirklich fertig, der Arme. Hat mir aber die Pfeife hier geschenkt. Er meinte, er hat so oft mit Shatty daraus geraucht,  jetzt kann er es nicht mehr. Ist doch klar, muß jedes mal an ihn denken, wenn er sie sieht. Nein wirklich, welch ein Jammer." Daraufhin fragt Django: "Und, raucht er jetzt gar nicht mehr?" "Nur noch zu Vollmond, der Tradition wegen und zu offiziellen Anlässen" antwortet Sam und weiter "bin mal gespannt wie lang das mit ihm noch so weiter geht. Ist ja schon ne ganze Zeitlang her. Aber nun gut, lass uns erst mal eine rauchen." "Warte Sam, später" erwidert Django "ich muß dich zuerst was fragen." Sam schaut Django leicht erstaunt an und fragt: "Ja was gibts denn, schieß los." "Sam, hast was von der Sache aus El Paso gehört ?" "Oh, weißt du Django, die Wüste hat Ohren und manchmal flüstert sie dem alten Sam was zu. Ja, ja Shorty und seine Bande haben wohl die Texaner so um die 2 Tonnen Gold erleichtert.  Der alte Ganove hat unten in El Paso ein ganz schönes Feuerwerk abgebrannt. Hat die Sache aber nicht alleine abgezogen. Hat noch ein paar Mexikaner und ein paar Jungs aus Texas dazu geholt, aber vor allem hat ihm noch Weißer Büffel geholfen." "Weißer Büffel ? Wer?" fragt Django erstaunt. Heidi lauscht dem Gespräch interessiert. "Ja, Weißer Büffel , Häuptling der Creeknavajos, ein übler Bursche. Den kennst du nicht?" Django schüttelt den Kopf verneinend und Sam fährt fort. "OOOhhhhhoho," Sam hebt mahnend den Finger, "ein ganz ein übler Bursche, sag ich dir. Hat Shorty seinen Neffen Roter Teufel zur Seite gestellt, und ein paar Leute mitgegeben. Dann haben sie das Ding in El Paso abgezogen. Danach haben sie sich getrennt. Die Mexikaner sind mit ihrem Anteil zurück über den Rio Bravo, die Texaner sind weiß Gott wohin.  Die Leute von Weißem Büffel haben das ganze Gold mitgenommen und ziehen auf der anderen Seite der Wüste," Sam deutet mit dem Finger nach Westen "durch das Commanchengebiet zu ihrem Unterschlupf. Die Leute von Shorty sind, mit Roter Teufel zusammen, da unten, "Sam deutet wieder nach Westen " vor drei Tagen hier vorbeigerauscht. Die reiten sicher auch zu Weißen Büffel. So wie ich Shorty kenne wird dem das überhaupt nicht gefallen, das die Indianer das Gold haben. Aber Weißer Büffel hat sich sicher was dabei gedacht, Shorty das Gold nicht anzuvertrauen! " Hoooohh" Sam hebt wieder warnend den Finger "Hoooohhh" du kennst Weißen Büffel nicht Django, "Hoooohh. Der ist mit allen Wassern gewaschen. Wenn sich da mal Shorty nicht mit dem Falschen eingelassen hat. Hooooho." "Aber Roter Teufel ist doch schon länger bei Shorty, oder etwa nicht?" fragt Django. Sam antwortet: "Sicher, Der reitet schon lange mit Shortys Bande. Weißt du Django, Shorty macht mit Weißer Büffel schon seit geraumer Zeit gemeinsame Sache. Zuerst ganz im verborgenen. Zuerst hat er ihm nur Waffen, Feuerwasser oder sonst was untergeschoben. Aber dann hat ihm Weißer Büffel seinen Lieblingsneffen unterstellt. Weißer Büffel hat zu Roter Teufel gesagt:  Du erst lernen, dann Häuptling sein. Shorty gute Mann, wie Creeknavajo, gute, böse Mann. Gut für Lernen Roter Teufel. Du gehen mit. Und jetzt haben sie das Ding in El Paso gedreht. Natürlich war Weißer Büffel nicht selbst dabei. Der verlässt so gut wie nie sein Reich. Nur in äußersten Notfällen. Der sitzt da in seinem Tipi und zieht von dort die Fäden. Fühlt sich dort absolut sicher; hat auch allen Grund dazu. Der wartet jetzt  dort in aller Ruhe auf sein Gold." "Wie komm ich dahin, Sam," fragt Django. "Da willst du hin?" fragt Sam entsetzt. "Ja," antwortet Django. "Oh Mann Django, das ist gefährlich, das ist sehr gefährlich! " Sam hebt wieder warnend den Finger "Eigentlich unmöglich. Total unmöglich!" "Du weißt doch, ich liebe die Gefahr, Sam," daraufhin Django. Sam: "Das ist verrückt. Das ist total verrückt! Pass auf Django: 3 Tagesreisen von hier kommst du ans Ende dieser Wüste," Sam deutet wieder mit dem Finger nach Westen " dann mußt du über die Sierra; dafür brauchst du noch mal einen Tag. Wenn du dann noch mal so 3-4 Tage weiter Richtung Norden reitest kommst du zum Schlangenflußcanyon. Du stehst dann vor hohen glatten Felswänden. In östlicher Richtung befindet sich ein schmaler Einschnitt. Wenn du davor stehst, siehst du den Schlangenfluß. Dem mußt du dann Flußaufwärts folgen. Nach ca. 5 Meilen wird die Schlucht so eng, das du nur noch mit einem Kanu weiterkommst, oder du mußt schwimmen. Dann geht es noch ca. 15 Meilen flussaufwärts. Irgendwann kommt dann links vom Fluss eine ganz schmale Schlucht, streng bewacht. Durch die mußt du dann rauf. Am Ende der Schlucht kommst du dann zu einem großen weiten Kessel, der von hohen Felsen umgeben ist. Früher haben dort Pueblos gewohnt. Die sind aber schon lange abgehauen, weiß der Geier warum. Die Hütten stehen wohl noch da, aber die Creeknavajos haben dort ihre Tipis aufgeschlagen. Creeknavajos nix wohnen in verkackte Pueblo, hat Weißer Büffel gesagt. So, aber jetzt pass auf, Django! Bevor der Schlagenflusscanyon so richtig eng wird, haben die Creeknavajos in einem Seitental ihre Pferde untergebracht. Dort warten schon die ersten Rothäute, die die Pferde bewachen. An denen mußt du erstmal vorbeikommen. Schon ganz schön schwierig. Sollten dich die Rothäute aber bis dahin noch nicht in Stücke gehauen haben, so werden sie dich aber mit Sicherheit auf den restlichen 15 Meilen flussaufwärts zu Hackfleisch verarbeiten. Überall lauern sie da. Sie lauern einfach überall! Und du willst da ganz gemütlich mit einem Kanu raufpaddeln? Vergiss es! Vergiss es einfach, Django." "Einen anderen Weg gibt es nicht?" fragt Django. "Doch, den gibt es," antwortet Sam "ist ca. 5 Tagesreisen länger und  die Gefahr, das dich die Indianer massakrieren ist wohl weit geringer, aber dafür wird dir die Sonne das Gehirn wegsengen.  Da musst du nämlich durch die große Wüste gehen. Na ja, Django. Du reitest erstmal 5 Tage durch dieses Gebirge  nach Osten . Dann nach Nordosten. Nach zwei weiteren Tagesreisen solltest du die große Wüste erreicht haben. Sand, sag ich dir. Nichts als Sand! Und da mußt du dann durch; immer in nordwestliche Richtung. Dein armes Pferd kannst du spätestens am zweiten Tag erschießen! Schafft das nie, der arme Gaul. Dann gehts zu Fuß weiter, mindestens noch 4 Tage, wenn du Glück hast! Aber vorher hat dir die Sonne bestimmt schon ein Loch in den Schädel gebrannt; ganz sicher! Solltest du es trotzdem schaffen -was ich allerdings für absolut unmöglich halte- dann kommst du an den oberen Rand des Schlangenflusscanyon. Irgendwo da oben ist dann der Kessel, wo der Weiße Büffel sein Unwesen treibt. Aber, und jetzt kommt noch das Beste: Die Wände fallen so um die 200m senkrecht in die Tiefe. Sag mir mal wie du da runter kommen willst. Wenn du vielleicht Flügel hättest, Django? Nein, nein schlag dir das bloß aus dem Kopf. Absolut unmöglich!" Sam macht eine kurze Pause " Weisst du, ich hab schon die aberwitzigsten Geschichten von dort oben gehört, zum grössten Teil wahrscheinlich alles nur Wüstenlatein , aber auch Winnetou sagt: das sein böses, krankes Land. Nix hingehen. Selbst die Yankies machen um dieses Gebiet einen  Bogen und zwar einen ganz, ganz großen. Nein, nein Django, schlag dir das mal schön aus dem Kopf!" Django kratzt sich am Kopf, shaut Heidi an. Heidi gibt mit einer Geste zu verstehen so wie: da kann man wohl nichts machen (sie hebt ihre Hände und macht ein fragendes Gesicht) und Django bemerkt zu Sam, durchaus ernst gemeint: "Na ja. Wenn du's sagst."

Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Sam klopft sich auf die Knie und dann "So," sagt Sam "und jetzt lasst uns einen rauchen." Sam nimmt sich die Indianerpfeife, holt ein bischen aus dem Beutel mit dem Stoff, mengt noch ein bischen Tabak hinzu, stopft mit dieser Mischung die Pfeife und zündet sie paffend an. Schnitt Seitenaufnahme Heidi steht plötzlich auf und sagt: "Ich geh mal kurz vor die Tür, bischen frische Luft schnappen. Kamera auf Django Daraufhin Django "Jetzt willst du gehen, wo's gerade gemütlich wird?" "Du, mir ist nicht so gut. Bin gleich wieder da" entschuldigt sich Heidi freundlich und verlässt Sam's Hütte. Django bemerkt dann: "Da versteh noch einer die Frauen." Daraufhin Sam. "Du, mir hat mal ein alter Medizinmann gesagt....." Schnitt Kamera zunächst auf Sams Hütte dann mit Heidi mitgehend. Heidi kommt aus Sams Hütte, schließt hinter sich die Türe und spaziert zuerst auf dem Weg, auf dem sie gekommen sind, ein gutes Stück bergauf, ca. 500m. Sie verlässt dann den Weg um geschätzte 100m und sucht sich ein gemütliches Plätzchen, wo sie die schöne Aussicht genießen kann. Sie setzt sich auf einen passenden Felsen, greift kurz mal etwas schmerzverzerrt zu ihrem Unterleib, zieht dann ein Beutelchen aus ihrer Tasche und dreht sich eine Zigarette. Kamera mit Gesicht von Heidi auf das Panorama Von ihrem Aussichtsplatz ist ein großer Teil der steinigen Wüste mit ihren sie begrenzenden Sierras zu sehen. Heidi entflammt den Streichholz am Felsen und zündet die Zigarette an. Sie genießt die schöne Aussicht. Schnitt Kamera schräg von vorne nur Heidi und der Revolver Plötzlich bekommt sie einen Schlag mit einem Revolver in den Nacken und kippt sofort besinnungslos nach vorne. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen. Heidi liegt besinnungslos, auf dem Bauch gestreckt, am Boden. Ein Mann beugt sich zu ihr und dreht sie auf den Rücken. "Ja, das ist die Schlampe" Schnitt Kamera schräg von vorne auf kniendem Mann ruft der Mann der über sie kniet zu einem 2., etwas entfernt stehenden zufrieden lächelnden Mann, der einen Fuß auf einen Felsen gestellt hat und ein Gewehr in seinen Armen trägt. In seiner Hand hält er einen Steckbrief. Beide Männer tragen lange Mäntel.

Schnitt Seitenansicht Sam und Django Django und Sam sitzen quietschvergnügt in der alten Hütte und erzählen sich alte Geschichten "Eines Tages kommt Pepe (Mexicaner, so um die 170 KG, fett) mit seinen Jungs vorbei.........,"  Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellunge 20 Mexicaner kommen von Süden geritten und halten mit ihren Pferden vor Sam's Hütte..Ihr fetter Anführer grüßt sehr laut und freudig zu Sam rauf: "HOLA,´ SAM. QUE TAL?... MI AMIGO MIO!?" "Sam erhebt sich mit einem Freudensprung aus seinem Schaukelstuhl, fuchtelt mit ausgestreckten Armen wild fuchtelnd umher und ruft: "Pepe, Pepe, Hola Pepe Yo saluto mi Amigo. Venga en mi caza frugal. Pepe, Pepe..." Der fette Mexikaner dreht sich zu seine Leuten herum und schreit sie so laut er kann an: "PUTAS!!!!!! TIENEN RESPECTO!!!! ES UN AMIGO MIO!!!!!....SALUTAR!!!!! Pepes Bandenmitglieder, die alle in einer Reihe hinter Pepe auf ihren Pferden sitzen, drehen sich zu Sam -der noch immer auf der Veranda vor seiner Hütte mit fuchtelnden Armen zu Pepe runterwinkt- und grüßen, alle gleichzeitig : "BUENAS DIAS; SENOR SAM." Schnitt Kamera auf Pepe  Pepe kommt mit einem Päckchen unter dem Arm freudig strahlend die Treppe zu Sam raufgestiefelt, während seine Leute in einer Reihe auf ihren Pferden warten. Seitenansicht.." "Hola Sam, wollt dir nur noch schnell ein kleines Regallo vorbeibringen, damit du gut durch den Winter kommst: Dos Kilos Verdes para Fumar!" Pepe gibt Sam das Päckchen, dreht sich  mit den Worten wieder um: "Muß leider schnell weiter. Hab da noch so ne Sache am Laufen. Adios."  Schnitt Kamera auf Sam (Unterhaltung Django) ".......2kg bestes Gras. Damit ich gut durch den Winter käm, meinte Pepe. Hab ihn dann natürlich noch zum Trinken eingeladen......" Schnitt Kamera auf Pepe Pepe hat sich wieder zu Sam umgedreht und sagt: ".......zum Trinken ist natürlich immer Zeit." Schnitt Kamera auf Sam (Uterhaltung Django) "......bin dann rein gegangen und hab 4 Krüge Mescal, richtig guten Stoff, geholt und auf den Tisch gestellt. Hab gedacht,  seine Jungs wollen sicher auch etwas trinken....." Schnitt Kamera auf Pepe Pepe nimmt in jede Hand einen Krug Mescal, setzt an und haut sich beide gleichzeitig ex in die Birne, macht kurz "ÖiEhhyyya" nimmt die anderen 2 Krüge, macht mit denen das Gleiche und sagt dann " Gracias. Bis Bald Sam. Hasta La Vista"dreht sich um und stiefelt die Treppe runter. Schnitt Kamera auf Sam Sam winkt Pepe hinter her und bedankt sich mit " Gracias, Pepe. Hasta Luego." Dann nimmt er einen Krug; schaut mit einem Auge rein; schüttelt; stellt ihn auf den Kopf und zuckt dann mit den Schultern. Schnitt Kamera auf (Unterhaltung Django) Sam ".......ja Scheiße!  Pepe nimmt sich einfach die 4 Krüge und haut sie sich in kürzester Zeit Ex in die Birne. Glaub es mir Django.." Sam immitiert Pepe beim Trinken "..Glaub es mir. Einfach so. Plop und weg. Dann verabschiedet er sich und geht so, als hätte  er nur Wasser getrunken, ohne das du ihm auch nur irgendwie irgendetwas angemerkt hättest, die Treppe runter, springt auf sein Pferd, schreit ganz laut Adelante...." Schnitt Kamera von Veranda auf die Mexicaner Pepe geht die Treppe runter und springt auf sein Pferd und grüßt noch mal laut zu Sam: "ADIOS!";  Dann dreht er sich zu seinen Leuten  und schreit sie wieder sehr laut an: "PUTA MADRE!!!!!  SALUTAR!!!!!" Seine Leute drehen sich zu Sam und grüßen, alle gleichzeitig: "HASTA LA VISTA, SENOR SAM." Kamera zoomt zu Pepe Pepe dreht sich wieder zu seinen Leuten mit erhobener rechten Hand "VAMOS, MUCHACHOS," dreht sich nach vorne und gibt unter dem stechendem Fallenlassen der rechten Hand sehr laut den Befehl: "ADELANTE!!!!!" Die Mexicaner rauschen auf ihren Pferden  los, an Pepe vorbei; Pepes Pferd bleibt "jedoch?" stehen; die rechte Hand von Pepe ist noch immer gerade nach vorne gerichtet. Schnitt Kamera von vorne auf Pepe In der beschriebenen Pose sitzt er noch eine zeitlang auf seinem Pferd. Dann kippt er -immer noch die Hand  nach vorne gestreckt, die Augen starr- ganz langsam zur Seite und rauscht in Sam's Vorgarten. Schnitt Kamera von oben auf Pepe Pepe liegt auf dem Rücken in Sam's Vorgarten; sein Sombrero liegt auf seinem fettem Bauch; er fängt  fürchterlich zu schnarchen an. Schnitt Kamera auf Sam ".....dann rauscht der Bruder in meinen Vorgarten, fängt an zu schnarchen wie eine reudige Pumapussy und wacht erst am späten Vormittag des nächsten Tages wieder auf....weißt du wie komisch, Django?" erzählt Sam. Beide halten sich die Bäuche vor Lachen und Django wirft ein "ja, ja, dieser Mezkal, kommt gefährlich von hinten." Sie wischen sich die Tränen aus den Augen dann kuckt Sam auf einmal stutzig und bemerkt: "Wo bleibt eigentlich Heidi. Sie wollte doch gleich wieder da sein?" "Oh Mann, stimmt! Die ist bestimmt schon 2 Stunden weg." "Lass uns mal lieber kucken gehen, Django." "Hast Recht." Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Sie gehen vor die Tür. Django geht runter zum Weg , schaut links und rechts, ruft, aber keine Spur von Heidi. Oben steht Sam auf seiner Veranda und schaut misstrauisch in die Wüste. Django geht den Weg ca. 400m rufend bergauf, dann weht ihm ein großer Zettel vor die Füße: Dead or Alive 2.ooo,- $ steht über dem Konterfei einer Frau geschrieben, das Heidi sehr ähnlich sieht. Darunter: Heidi "The Witch" St. Claire. 

ENDE nächste Szene: Fort Bliss

 

>>>Fort Bliss<<<

Kamera auf Kompanie  Einblendung Fort Bliss, Texas.   Eine Kompanie exerziert auf dem Hof von Fort Bliss;  Laute Kommandos "Präsentiert das Gewehr" "Links rum, Eins, Zwo, Eins, Zwo". Schnitt Kamera von oben Ein Galgen ist aufgebaut. Zum Galgen führt eine Treppe. Vor dem Galgen steht eine endlose Reihe (50-100) Verurteilter. Den Verurteilten sind die Hände am Rücken zusammengebunden. Neben ihnen steht ca. alle 10m ein Wachhabender. Die Wachhabenden stecken in der texanischen Uniform. Sie stehen stramm mit einem Gewehr in der Hand. Eine nichtuniformierte Person steht vor der Reihe zusammen mit einem Geistlichem. Der Geistliche trägt eine beige Kutte mit einem roten Kreuz am Rücken. Die Kapuze hängt den Nacken runter. In der Rechten Hand hält er ein Kreuz. Die zwei beschäftigen sich mit einem Verurteiltem. Auf dem Podest des Galgen steht ein Mann. Der Galgen hat nur einen Strick. Schnitt Grossaufnahme Henker Der Henker (Nico) schaut grimmig drein, er spricht langsam, bedacht und deutlich "DELINQUENTEN, HEUTE IST ES SOWEIT. DER TAG....DER TRANSFORMATION.....IST GEKOMMEN......EIN FEIERLICHER, DENKWÜRDIGER TAG. ICH SAGE EUCH: GENIESST IHN !!!!!  DENN DIESER TAG IST EINZIGARTIG!!!!! UND UNWIEDERBRINGLICH!!!!!!!!  UND IHR BRAUCHT KEINE ANGST ZU HABEN!!!!!  ICH, FREDERICK JONES CRAIDN; ICH  PERSÖNLICH, WERDE DAFÜR SORGE TRAGEN, DAS ES SCHNELL GEHT; SCHNELL; SCHNELL; SCHNELL, AUF DEM WEG IN Dada...WAS WEISS DENN ICH  WOHIN!!!!!!  SOLL HEISSEN:!! ICH DULDE KEINE LETZTEN WÜNSCHE; WORTE ODER GAR GEBETE!!!!!!!!!  MEINE REDE IST: JE SCHNELLER UM SO SCHNELLER;;.....ÄHHH....NA JA.......EGAL !!! ALSO; SEIT KOOPERATIV; UND LOS GEHTS!!!!!!! DER ERSTE!!!!!!!!!!! Schnitt Kamera die Treppe runter Der "Erste" Delinquent muß von zwei Bediensteten die Treppe hinaufgeschliffen werden. Er ist in Tränen aufgelöst und vor lauter Angst nicht in der Lage, ein Bein vor das andere zu setzen. Der Henker kommt dem Bediensteten entgegen, packt den Verurteilten am Nacken "KOMM SCHON; DU SCHWUCHTEL; SOLL DAS DENN BIS MORGEN DAUERN?" legt ihm schnell die Schlinge um den Hals und zieht den Hebel. "ICH WERDE SCHLIESSLICH IM AKKORD BEZAHLT"  "DER NÄCHSTE". Schnitt Kamera seitlich auf den nächsten Delinquenten. Er ist groß, dick und trägt einen Vollbart. Er raucht an einem Zigarillo rum. Er hat keine Angst. Die Bediensteten wollen ihn nach oben führen, doch mit dem Zucken seiner Schultern deutet er den Bediensteten, das er ihre Hilfe nicht braucht und geht langsam die Treppe rauf. Von Oben: "LOS FETTSACK, SCHNELLER !" Schnitt Kamera auf Henker Der Henker kommt dem Verurteilten entgegen, packt ihn am Hemd und zieht ihn rauf. Der Verurteilte will den Henker beleidigen "Du dre.....", doch der Henker haut dem Dicken direkt in die Fresse, legt ihm den Strick um den Hals und zieht den Hebel. Der Henker beugt sich über die Falltür und ruft ihm hinterher: "SCHÖNEN GRUSS AN DIE HÖLLE" "DER NÄCHSTE." Immer wieder im Hintergrund der Henker Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Vor einem Verurteilten steht ein Bediensteter mit ein paar Schriftstücken in der Hand und ein Geistlicher. Der Geistliche bekreuzigt den Verurteilten. "Der Herr wird dir vergeben, mein Sohn" tröstet er ihn. Der Henker: "Schneller, schneller, hop, hop, hop. Die andern wollen auch noch." Der Bedienstete und der Geistliche gehen zum nächsten Verurteilten in der Reihe. Das ist Heidi. Der Henker: "Verdammt! Hört endlich auf nachzudenken. Der Nächste" Der Bedienstete stellt sich neben Heidi und liest vor: Heidi "The Witch" St. Claire, verurteilt zum Tode durch den Strang für folgende Vergehen: "Pferdediebstall; Falschspielerei; Mord in 6 Fällen; Gotteslästerung; Hexerei; Sex mit Minderjährigen;( Heidi verdreht verständnislos die Augen )  bewaffneter Bankraub in mindestens 9 Fällen; Zuhälterei; Hühnerdiebstahl; Vergewaltigung; (Heidi verdreht wieder verständnislos die Augen); Hehlerei; Der Henker: "Der Nächste"; Betrug; Falschmünzerei; Sachbeschädigung; Erregung öffentlichen Ärgernisses....... Der Henker: "Gottverdammte Scheiße!" Schnitt Kamera auf Henker "VERDAMMT; IHR SOLLT NICHT  DRÜBER NACHDENKEN. SO MACHT DAS DOCH KEINEN SPAß!! DER TOD KOMMT SO ODER SO!" Ein Schuss ist zu hören. Auf der Stirn des Henkers ist plötzlich ein rotes Loch, aus dem dann Blut rinnt. "SAG ICH DOCH!" sagt noch der Henker. Dann kippt er nach vorne. Schnitt Kamera auf Django Auf der Gefängnismauer steht Django. Er hat ein Gewähr in der Hand. Er schmeißt das Gewähr weg um die Hände für seine Spezialwaffe frei zu haben: Ein MG (siehe: Djangos Rückkehr mit Franco Nero). Er nimmt das MG in die Hand und fängt an auf jeden der eine Uniform oder eine Waffe trägt, das Feuer zu eröffnen. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Das Chaos bricht los. Die Verurteilten laufen in alle Richtungen. Einige versuchen, sich ihrer Fesseln zu entledigen, der Geistliche hat sich niedergekniet und betet. Soldaten fallen reihenweise getroffen in den Staub. Schnitt Kamera auf Django Django geht im Seitwärtsschritt Richtung einer Treppe. Unentwegt gibt er ein Kriegsgeheul von sich, während er permanent weiter schießt. In dieser Art und Weise, also im Seitwärtsschritt, geht er die Treppe in den Hof hinunter. Schnitt Kamera auf Soldaten Ein Soldat gibt hektisch Befehle. Immer wieder stürmen Soldaten nach vorne und fallen getroffen in den Staub. Schnitt Kamera auf Django Django kämpft sich zu Heidi vor, die sich zu Boden geworfen hat. Er schnappt sie und deutet ihr, hinter ihr zu bleiben. Schnitt Kamera aus Sicht von Django Verurteilte laufen kreuz und quer durch den Hof. Viele sind schon nicht mehr gefesselt. Einige haben auch schon Waffen in der Hand und wehren sich. Überall laufen  kreuz und quer Soldaten rum . Viele fallen getroffen in den Staub. Auch der eine und andere Verurteilte fällt getroffen in den Staub. Schnitt Kamera auf Django Mit der einen Hand schiesst er weiter, mit der anderen zieht er sein Messer und befreit Heidi von den Fesseln. Heidi schnappt sich zwei am Boden liegende Revolver und fängt nun auch an, das Feuer zu eröffnen. Schiessend kämpfen sie sich zum Tor. Sie öffnen das Tor. Schnitt Kamera auf Pferd Django und Heidi springen auf das neben dem Tor wartende Pferd. Im wilden Galopp stieben sie davon. Heidi, die hinten sitzt, feuert noch mehrere Schüsse ab. Schnitt Kamera auf Fort Bliss Soldaten laufen in der Gegend rum und verfolgen flüchtende Verurteilte. Es wird weiter geschossen. Viele Tote liegen im Sand. Einige Verurteilte fliehen durch das Tor. Schnitt Kamera Seitenansicht Mehrere Positionen In wildem Galopp reiten Django und Heidi durch eine steinige eintönige Ebene. In mehreren Positionen und Einstellungen gefilmt

Schnitt Kamera von Hinten Django und Heidi, die hinten auf dem Pferd sitzt, reiten auf einem Weg in einer offenen, weiten Landschaft. Der Weg führt immer geradeaus, gegen eine in der Ferne befindlichen Sierra. Etwas länger aus verschieden Positionen und Kamerapositionen filmen.

 Schnitt Kamera auf Django und Heidi Django und Heidi traben zügig aber reiten nicht mehr im wilden Galopp Am Wegesrand steht ein Schild. Kamera auf Schild Auf dem steht geschrieben: New Mexico. Schnitt Kamera auf Heidi Heidi hält Django von hinten eng umschlungen. Ihr Kopf schmiegt sich an Djangos Rücken. In ihrem Gesicht steht wie eingemeißelt die Frage geschrieben: Ob er mich wohl liebt?

ENDE nächste Szene: Django durch die Wüste.

>>>Django durch die Wüste<<<

Kamera Großaufnahme auf Gitarre Ein Mexicaner beginnt ein melancholisches mexikanisches Lied auf einer Gitarre zu spielen Kamera zoomt auf Mexicaner Der Mexicaner ist an einer Holzwand gelehnt. Schnitt Seitenansicht Eine freundliche Mexicanerin steht in einer Küche. Sie rührt in einem Kochtopf. Von draußen ertönt eine männliche Stimme: "Maria, una cerveza mas, porfavor." "Vale, un momentito, senor Sam," antwortet Maria. Schnitt Kamera schräg auf Maria ihr folgend Maria geht mit einem großen Krug und ihrem ewigem freundlichem Lächeln auf die Veranda heraus. Dort sitzt an einem Tisch, seine Cowboystiel bequem auf einem Holzschemel gestreckt, der alte Sam. "Muchas gracias. Tu la mujer mejor todo del mundo, Maria." Maria stellt Sam den Krug hin und bedankt sich, freudig strahlend: "Muy bien"  Schnitt Kamera schräg von hinten hinter Sam Richtung Weg Südliche Richtung. Sam nimmt einen Schluck Bier, stellt den Krug wieder auf den Tisch und beobachtet, seine Cowboystiefel weit von sich gestreckt, den Weg vor ihm, der sich in der Tiefe der großen Ebene Richtung Süden am Horizont verliert. Nur in der fernen Weite ist hier und da eine Sierra zu sehen. Er sitzt an einem Tisch auf einer Holzveranda. Er hat sich mit seinem Stuhl so weit wie möglich zurückgelehnt. Der Stuhl ist an einen Holzpfeiler gelehnt. Schnitt Kamera zeigt Weg in die Ferne hinein, aber nicht von Sam aus, sondern etwas südlicher Am Horizont nähert sich zunächst ein Punkt. Dann wird ein Reiter sichtbar. Schnitt Kamera auf Sam Seitenansicht Sam steht auf und stellt sich auf den Weg. Er hebt seine rechte Hand als Blende zur Stirn und sucht den Horizont aufgeregt ab. Dann ruft er; aufgeregt und freudig: "Sie kommen, sie kommen!!! Maria, tres cervesas y tres pailas friyols con tocino. Sie kommen, sie kommen!!!" Schnitt Kamera Seitenansicht Die beiden kommen angeritten. Django stoppt das Pferd und sie steigen vom Pferd. Sam nimmt Heidi freudig in die Arme "Mann, hab ich mir Sorgen gemacht...was für Sorgen hab ich mir nur gemacht", Heidi wirft sich wiederum Sam in die Arme. "Schön dich zu sehen Sam," dann geht er zu Django, klopft ihm auf die Schulter "Ich wußte ja das du es schafft. Ich habs genau gewußt." "Kleinigkeit," gibt Django machomäßig zurück. "Kommt, last uns ein Bier trinken." Schnitt Kamera auf Tisch Sie setzen sich an den Tisch, prosten sich zu und nehmen erst einmal einen kräftigen Schluck. Dann spricht Sam: "Gleich gibts noch Bohnen und Speck. Maria macht die besten "friyols con tocina" in ganz New Mexico." Django dreht sich eine Zigarette und steckt sie sich an. Heidi zu Django: "Danke Cowboy." Django gibt zurück: "Gern geschehen Heidi, ich glaub wir sind jetzt quitt." Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen.  Maria kommt mit drei Pfannen zum Tisch, stellt sie der Reihenfolge nach auf den Tisch "Tres pailas friyols. Una para senor Sam." "Gracias Maria." "Una para senor Django." "Muchas gracias." "Y una para la senorita muy bonita." "Ella llame Heidi," wirft Sam ein. "Heidi? Muy bonita." "Muchas gracias, senora." Maria geht wieder mit ihrem ewigen Lächeln zurück in die Gaststätte. Die 3 fangen an zu essen. Schnitt Kamera auf Sam Sie sitzen noch immer am Tisch, haben aufgegessen. Sam zu Heidi:".......und dann meinte Django, die haben die bestimmt nach Fort Bliss gebracht; hoffentlich lebend. Wir haben dann vereinbart, das er vorreitet und ich mit deinem Pferd im Schlepptau zu Maria reite und dort auf dich warte. Na Gott sei Dank, ist ja noch einmal gut gegangen." Heidi steht kurz auf und gibt Sam ein Küsschen auf die Wange. "Ohha.." bedankt sich Sam. "O.K. Leute. Ich glaub wohl nicht, das uns die Texaner über die Grenze verfolgen, aber lasst uns jetzt besser weiter reiten," wirft daraufhin Django ein.

 Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Zu dritt nebeneinander reiten sie nun Richtung Westen. Links Sam, in der Mitte Heidi, rechts daneben Django. Sie kommen an eine Gabelung. Django stoppt sein Pferd. Daraufhin die anderen auch. "Tja Freunde, hier trennen sich unsere Wege," sagt Django trocken. Heidi schaut ihn überrascht und enttäuscht an. Sie fragt ihn aber nicht wieder, ob sie mit ihm kommen kann. "Wo soll's denn hingehen," fragt Sam. "Ich reit mal nach South Dakota runter, ich hab da so'n Freund. Mal schauen wie's ihm geht. "Die Sache mit Shorty hast du dir doch wohl hoffentlich aus dem Kopf geschlagen?" fragt Sam. "Nach dem was du mir erzählt hast! Den heb ich mir für später auf," antwortet Django "Mach's gut Sam und halt die Ohren steif, wir sehen uns," dann dreht er sich zu Heidi: "Heidi, pass gut auf dich auf,  wirklich selten so 'n nettes Mädel gesehen." Django schaut Heidi freundlich an. Heidi lehnt sich zu Django herüber und gibt ihm einen Kuß auf die Wange. "Bis bald, Cowboy." "Oh, see you later aligator..Django verabschiedet sich noch bei beiden, indem er seine rechte Hand bei beiden in ihre Hände schlägt. Dann lässt er noch zwei Finger in ihre Richtung fallen, sagt "So long," wendet sein Pferd und stürmt Richtung Norden davon. Sam und Heidi schauen ihm noch eine Weile hinterher, dann reiten sie nebeneinander gemächlich Richtung Westen. Schnitt Kamera von hinten. Kamera bleibt stehen. Pferde reiten langsam davon Sam zu Heidi: "Dieser Shorty ist ja ein richtiger Mistkerl. Total unbeliebt hier, bei uns in der Wüste. Aber keine Ahnung, was für ein Hühnchen Django mit dem noch zu rupfen hat. Ist nicht aus ihm rauszubekommen. Vor Jahren hat er mal irgendwas von so einer Kasperle, Krokodil, Vater, Mutter, Bruder, Schwester Geschichte gefaselt. Das wars. Spricht man ihn drauf an, weicht er aus." "So was ähnliches hab ich auch schon mal gehört," daraufhin Heidi. "Ja, ja, dieser Django. Was trägt der da nur so mit sich rum? Und du, Heidi. Was für ein Problem hast du eigentlich mit Shorty?" "Der hat mir mal nen Sack Bohnen geklaut. Nicht's weiter," antwortet Heidi." "Einen Sack Bohnen.....ts,ts,ts," daraufhin Sam. Nach einer Pause Sam zu Heidi "Und, was hast du jetzt vor?" "Sam, wir reiten jetzt  zu deiner Hütte. Und dann kümmere ich mich erstmal um deinen Rheumatismus. Ich brauch nämlich mal wieder nen Mann." Sam: "Hostia tio!" (Heisst sinnlich übersetzt so viel wie Ach du mein lieber Onkel Peter) So reiten sie gemächlich davon.

Schnitt Großaufnahme Nur Kasper und Krokodil zu sehen Im Hintergrund lautes Kinderlachen Der Kasper haut mit einem Knüppel auf das Krokodil "Hier, hier, nimm den Knüppel, feste, feste,feste.." der Kasper "Au,au,au..." Das Krokodil. Kamera zoomt nach hinten 3 Kinder -2 Jungen und ein Mädchen- hocken lachend vor dem Kasperletheater.

 Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Django reitet über Stock und Stein, rauf und runter durch die wilde Landschaft.  Er wird aus verschiedenen Kameraeinstellungen gefilmt. Der Ritt wird von einer ergreifenden Musik untermalt. Soll schon eine gewisse Zeitlang dauern, die Sequenz.

Schnitt Kamera schräg hinter Django Auf einem Hügel sitzt Django auf seinem Pferd. Vor ihm die große Wüste. So weit das Auge reicht, nur Sand und sonst nichts. Schnitt Großaufnahme Gesicht Django. Django zieht einen Zigarillo hervor und zündet ihn "westernlike" an. Er nimmt einen Zug und kaut mit verkniffenen Augen auf ihm rum. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellunge Django steigt vom Pferd und macht sich an den Satteltaschen zu schaffen. Er kramt seine Ausrüstung hervor und legt sie sorgfältig auf den Boden: 2 lange Seile; 1Kleiner, 5große Wasserbehälter, sein Fernrohr, ein großer Bund Karabinerhaken, den Kompass, ein großes Messer. Seine Revolver behält er selbstverständlich an. In seine Tasche stopft er reichlich Dörrfleisch. Die Spezialmunition für sein Maschinengewehr verstaut er in der Satteltasche. Er holt einen Brief hervor und steckt ihn in eine Rolle. Die Rolle bindet er seinem Pferd um den Hals. Dann flüstert er seinem Pferd etwas ins Ohr. Das Pferd nickt mehrmals und scharrt mehrmals mit den Vorderhufen. Er geht hinter das Pferd und gibt ihm einen Klaps. Das Pferd trabt im Schnellschritt davon. Django bindet einen Ring mit den Karabinerhaken an seinen Gürtel. Er befestigt den Halfter mit dem Messer hinten an seinen Gürtel. Er schaut auf seinen Kompass und steckt ihn in seine Hosentasche, er schultert die 2 Seile über Kreuz, er schultert die 6 vollen Wasserbehälter und schließlich das an einem Seil befestigte Fernrohr. Schnitt Kamera von hinten Er geht den Hügel herunter und begibt sich auf den Marsch durch die Wüste.

Mehrere Schnitte Mehrere Kameraeinstellungen. Django geht durch die Wüste. Er wird in verschiedenen Einstellungen und Positionen gefilmt. Mehrfach wird nur auf die flimmernde gnadenlos herunter brennende Sonne gefilmt. Frequenz sollte etwas dauern.

Schnitt Kamera auf Django Django hat seinen Kopf in den Nacken gelegt. Sein Gesicht ist von der Sonne verbrannt. Er leert den letzten Wassertropfen aus seiner Wasserflasche.. Schnitt Kamera auf Sonne Die Sonne brennt gnadenlos herunter Schnitt Kamera auf Django Django schaut in die Wüste; in mehrere Richtungen. So weit das Auge reicht, nichts als Sand.  Mehrere Schnitte Mehrere Kameraeinstellungen Django kämpft sich weiter. Des öfteren fällt er auf die Knie oder einfach nur hin. Mühsam kämpft er sich wieder nach oben. Sein Gesicht ist von der Sonne verbrannt. Seine Lippen trocken und aufgeplatzt. Das alles wird aus mehreren Positionen und verschiedenen Einstellungen gefilmt. Immer wieder wird die gnadenlos herunterbrennende Sonne und das endlose Sandmeer eingeblendet. Auch diese Sequenz sollte etwas dauern.

Schnitt Kamera mit Django Panoramaeinstellung Django erreicht den Rand der Wüste. Django kämpft sich gegen den Rand mühsam vor. Vor ihm in westlicher Richtung ein riesiges, schroffes Canyongebiet -der Schlangenflusscanyon -; in nordwestlicher Richtung zieht sich das Canyon Gebiet bis weit hinter den Horizont weiter, an dessen Rand die Wüste. Ansonsten "nur" Wüste. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen. Django erreicht den Canyon. Der Rand ist umsäumt vom Sand, dann kommt eine ca. 100 m breite rötliche Felsplatte. Ein riesiges Canyon Gebiet liegt vor ihm. Von Wasser aber keine Spur. Django geht auf diesem Rand in nordwestliche Richtung weiter und kommt an den Schlund einer kleinen Schlucht. Schnitt Kamera die Schlucht herunter dann zoomend. Django schaut in die Schlucht herunter. In einiger Entfernung kann er an einer Wand einen glänzenden Film erkennen. Eine Quelle. Schnitt Kamera von unten auf Django Mit letzter Kraft kämpft sich Django die Schlucht herunter. Schnitt Kamera auf Quelle. An einer Wand läuft ein schmaler Film Wasser herunter und versickert unten direkt wieder in dem porösen, sandigen Gestein. Django legt sich gegen die Wand und lässt das Wasser in seine Lippen laufen. Er hüstelt und stöhnt. Als er erst einmal genug hat, Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen. lässt er sich erschöpft zu Boden fallen und schnauft. Nach einer Weile nimmt er seinen verbliebenen Wasserbehälter und füllt ihn auf. Er nimmt ein paar Schlucke; dann nimmt er seinen Hut ab und lässt den Rest genüßlich über seine langen schwarzen, wallenden Haare und sein Gesicht laufen. Nachdem er den Behälter wiederum aufgefüllt hat, setz er sich hin, holt ein bischen Dörrfleisch heraus und spült mit Wasser nach. In der schattenspendenden Schlucht wird er dann sogleich schläfrig. Er rollt sich auf die Seite und schläft ein.

Ende nächste Szene: Der Weiße Büffel

>>>Der Weiße Büffel<<<

Kamera Frontalaufnahme Von draußen dringt ein ständiges Getrommle in den Tipi. Der Weiße Büffel (Will Sampson) kauert mit seinen 120-140 Kg Lebendgewicht auf einer Erhöhung in seinem Tipi. Er trägt eine weiße Bisonkappe. Links und rechts neben  ihm stehen, auf Lanzen aufgespießt, zwei abgeschlagene Köpfe. Ein paar Fackeln tauchen den Raum in ein dunkles, aschfarbenes Licht. Hie und da liegen Leichenteile und andere Requisiten der Barberrei wie Schrumpfköpfe etc. herum. Weißer Büffel nimmt einen tiefen Zug aus seiner Pfeife, hält ihn eine zeitlang in seinen Lungen, um ihn dann genüßlich auszublasen. Weißer Büffel spricht langsam und laut. Seine Worte hallen wie Donnerschläge. Er spricht: "SHORTY; DU NIX ÄRGERN. DIESE MOND NIX GUT FÜR TEILEN... HIER, HIER.....RAUCHEN." Mehrere logische Schnitte Kameraansichten logisch anpassen "RAUCHEN GUT....DU GUTE MANN." Weißer Büffel reicht dem ihm gegenüber, auf einer dünnen Matte kauernden Shorty, die Pfeife. Shorty macht einen fertigen und ziemlich niedergeschlagenen Eindruck. " RAUCHEN!" fordert der Weiße Büffel nun etwas eindringlicher Shorty auf. Dieser nimmt widerwillig die Pfeife entgegen, macht an ihr schnell 3 kurze Züge, hüstelt ein wenig und reicht sie Weißen Büffel zurück. "WAS LOS?" wieder der Weiße Büffel, fragend seine Hände in die Höhe streckend. "ICH NIX GUT ZU SHORTY?" "RAUCHEN; SAUFEN; FRESSEN; FICKEN... ALLES UMSONST FÜR SHORTY." Weißer Büffel macht eine kurze Pause dann sehr ernst und streng "DIESE MOND NIX GUT FÜR TEILEN GOLD. GUT FÜR MACHEN RACHE. WARTEN NÄCHSTE MOND...... GOLD NIX HEILIG, GOLD NIX TEILEN! DU BLEIBEN HIER! UND WARTEN! DU UND DEINE LEUT!" Weißer Büffel dann weiter; jetzt freundlich: "RAUCHEN; SAUFEN; FRESSEN; FICKEN.......ALL DIE WEIBER FICKEN......ALLES UMSONST.....HA;HA;HA;HA." Weißer Büffel klopft Shorty auf die Schulter. "HA,HA;HA;HA;.......GUTE MANN.......HA;HA;HA;HA.......SHORTY GUTE MANN;...GUTE BÖSE MANN.....HA;HA;HA;HA." Weißer Büffel stößt Shorty freundschaftlich gegen die Schulter und dann wieder: "RAUCHEN; SAUFEN; FRESSEN; FICKEN.....ALLES UMSONST.....DU UND DEINE LEUT.....HA;HA;HA;HA." Shorty windet sich etwas den Blick nach unten gerichtet. Dann wagt er es aber und spricht : "Weißer Büffel, mein Freund," mit leisem, diabolischem "he,he,he,he... gute Mann, gute Mann," kommentiert dies Weißer Büffel "Meine Leute fangen das Meckern an." Shorty hebt seine Hände um Verständnis zu werben.  Weißer Büffel wirft fragend und empört die Hände nach oben und legt los: "WARUM MECKERN LEUT? WEISSER BÜFFEL NIX GUT? RAUCHEN; SAUFEN; FRESSEN; FICKEN....." Shorty fällt Weißem Büffel mutig ins Wort, der sich vor Erregung von seiner Erhöhung erhoben hat und sich nun auf sie zurückfallen läst, die Arme weit von sich streckt und mit erstauntem Entsetzen die Beschwerde von Shorty entgegen nimmt. "Weißer Büffel, Weißer Büffel," Shorty mit beschwichtigender Geste und jetzt auch etwas verschmitzt lächeln "die schönen Squaws sind doch alle vergeben und die anderen Pott hässlich." Weißer Büffel macht eine weit ausladende großherzige Geste, reicht Shorty, der nun auch wieder besser gelaunt ist, die Pfeife und legt los; zu seinen Ausführungen passend gestikulierend.  "OOOOOOHHHHHHHH SHORTY, MEINE GROSSE FREUND; WARUM DU NIX SAGEN GLEICH!!!!!!!!........DEIN LEUT LERNEN MÜSSEN: HÄSSLICH WEIB GUT FICKEN!!....SCHÖNE SQUAW GUT KOCHEN; NIX GUT FICKEN! IMMER....... ÄTHEPETÄTE.......ÄÄÄHH.....NIX GUT FICKEN SCHÖNE SQUAW!!!  WEISSER BÜFFEL LIEBER FICKEN HÄSSLICH FETTE WEIB!! BESTE FICKEN!! DU FICKEN IN MAUL, O.K. . DU FICKEN IN ARSCH? O.K.. DU STINKEN? EGAL!.... DRAUF PISSEN? EGAL!......DRAUF SCHEISSEN? AUCH EGAL!!!!......DU, MIT SCHÖNE FRAU? NIX GEHEN!!!!" Weißer Büffel hebt belehrend den Finger und fährt fort "HÄSSLICH FRAU GUT FICKEN !!!!! DU SAGEN DEINE LEUT!!!"  Shorty, der währenddessen belustigt an der Pfeife rumgenippelt hat, reicht Weißem Büffel die Pfeife zurück und spricht: "O.K., ich werd's ihnen ausrichten," Shorty kann sich einen Lacher nicht verkneifen, hält sich die Hand vor den Kopf während er noch lacht und murmelt "Oh Mann, oh Mann, oh Mann." Dann windet sich Shorty wieder etwas und spricht "Tja....Weißer Büffel.....das ist aber noch nicht alles," Weißer Büffel wirft fragen und leicht empört die Arme nach hinten "Weißer Büffel...." Shorty stockt und denkt nach "die Sache mit Mike." Weißer Büffel schaut eine Weile Shorty fragend an und kratzt sich mit dem Finger das Kinn "WER SEIN MIKE?" "Der Junge von mir mit dieser "Weiße Wolke" Geschichte....." AAAAAHHHHHH.....DIESE MIKE.....GEFICKT FRAU VON BLAUE FUCHS...ICH KENNEN." Weißer Büffel sitzt da, entzündet die soeben frisch gestopfte Pfeife und schaut über die Pfeife interessiert zu Shorty, während er ein paar Züge pafft und sagt nichts weiter.  Shorty neigt den Kopf gen Himmel , atmet noch einmal tief durch und dann wieder zu Weißer Büffel: "Schau, Weißer Büffel, Mike ist jung und dumm, aber kein schlechter Kerl . Komm, die haben sich ineinander verknallt....." Weißer Büffel fängt an zu kichern , stößt seine Hand vergnügt gegen Shortys Arm und wirft ein: "EY,EY,.......DU SPRECHEN VON LIEBE, SHORTY..... HE;HE;HE...DU SPRECHEN VON LIEBE.....VON WAHRE LIEBE."  Weißer Büffel richtet sich auf, nimmt einen tiefen Zug aus der Pfeife, breitet seine Arme aus, stößt den Rauch aus seinen Lungen, schließt die Augen und ruft aus "DIE LIEBE, DIE LIEBE"  verharrt eine gewisse Zeit in dieser Pose, öffnet schließlich seine Augen und schaut dann Shorty wieder fragend an. Shorty lehnt sich  nach vorn; Weißer Büffel ebenfalls. Sie schauen sich jetzt direkt gegenseitig in die Augen. Und Shorty weiter: "Komm ! Gib dem Jungen 'ne Chance!" Sie schauen sich noch ein Weilchen tief in die Augen. Dann reicht Weißer Büffel Shorty die Pfeife und spricht : "HIER...RAUCHEN!...RAUCHEN GUT.....SHORTY GUTE MANN....GUTE; GUTE MANN." Weißer Büffel nimmt wieder die aufrechte Haltung an, seine Arme verschränken sich. Ernst schaut er zu Shorty und spricht: "BLAUE FUCHS ARSCH SEIN; GROSSE ARSCH SEIN. IMMER SCHLAGEN SQUAW. IMMER NIX ZUFRIEDEN. WEISSER BÜFFEL NIX MÖGEN BLAUE FUCHS. ABER BLAUE FUCHS CREEKNAVAJO. WEISSER BÜFFEL HÄUPTLING CREEKNAVAJO!!! BLAUE FUCHS RECHT AUF RACHE HABEN. BLAUE FUCHS RACHE WOLLEN. BLAUE FUCHS RACHE KRIEGEN. WEISSER BÜFFEL SPRECHEN!" Weißer Büffel nimmt wieder einen tiefen Zug aus der Pfeife. Dann fährt er fort: "WEISSE MANN LERNEN MÜSSEN: CREEKNAVAJO STECHEN; WEISSE MANN SCHREIEN WIE KIND GESTECKT AUF SPIESS. DU STECHEN CREEKNAVAJO; CREEKNAVAJO KEINE SCHMERZ; CREEKNAVAJO SPUCKEN!!!.....MIKE NIX HABEN SCHMERZ; WEISSE WOLKE LIEBEN.....UND BLAUE FUCHS ÄRGERN.....HA;HA;HA;HA.....HA;HA;HA;HA.....KOMM SHORTY; DU SAGEN MIKE." Weißer Büffel klopft Shorty lachend auf die Schulter und reicht ihm eine frisch gestopfte Pfeife "RAUCHEN; RAUCHEN GUT. KOMM SHORTY, LACHEN; LACHEN GUT.....HA;HA;HA;HA;HA....SHORTY GUTE MANN. GUTE BÖSE MANN." Shorty steckt die Pfeife an, macht ein paar kräftige Züge, lässt sich nach hinten auf die Matte fallen und schaut gegen die Decke. Weißer Büffel ist derweil aufgestanden und tätigt ein paar Schritte durch sein Schreckenskabinett, sucht wohl was und fragt : "SHORTY; DU GESEHEN GOLDEN FRAU? WIR GEHÄNGT AN RAD? Shorty, seitlich am Boden liegend, den Kopf mit einer Hand aufgestützt, ein bischen an der Pfeife rumsaugend, antwortet unbeteiligt: "Ja, ich glaub." Weißer Büffel dreht sich zu Shorty hin, schaut jetzt sehr finster, diabolisch drein und spricht: "GOLDEN FRAU WEISSER BÜFFEL FICKEN!!!!!! ERST GOLDEN FRAU TOT!.... DANN WEISSER BÜFFEL FICKEN!" Weißer Büffel macht ein kurze Pause, dann eindringlich zu Shorty: "DEIN LEUT FICKEN GOLDEN SQUAW; WEISSER BÜFFEL RACHE HABEN!!!!! SAGEN DEINE LEUT!!!!!" Shorty, der noch immer seitlich am Boden liegt, nickt zustimmend.  Eine Weile bleibt Weißer Büffel  finster im Raum stehen, dann geht er zu seinem Sitz zurück, setzt sich wieder hin und tritt Shorty  etwas zornig gegen das Bein als Aufforderung, sich wieder hinzuhocken. Weißer Büffel hält etwas in der Hand, reicht es Shorty und schaut ihm tief in die Augen "DAS SEIN GETROCKNET PILZ." Shorty lässt verzweifelt seinen Kopf in die linke Hand fallen und kann sich ein Boh nicht verkneifen. "DU ESSEN!" Shorty ist brav den Pilz. "HE;HE;HE;HE;HE......GUTE MANN. GUTE BÖSE MANN." Weißer Büffel lehnt sich zurück, nimmt genießerisch einen Zug aus der Pfeife, dann startet er einen Vortrag: "DU WISSEN, WEISSER BÜFFEL KÜNSTLER SEIN, GROSSE KÜNSTLER SEIN!!!! KUNST GUT!!!!!" Weißer Büffel macht mit der Linken eine schwingende Bewegung, so als würde er eine Kapelle dirigieren, schließt genießerisch die Augen und spricht melodisch: "MICHELANGELO; LEONARDO DA VINCI," dann öffnet er wieder die Augen und fährt fort: "WEISSER BÜFFEL KUNST MIT LEICHEN MACHEN; KADAVERN; WAS DRIN IN KÖRPER," und weiter, gestikulierend "KOMPOSITIONEN DES STERBENS.........ARRANGEMENTS DER QUALEN......SCHAU!" mit einer weit ausladenden Geste deutet er durch den Raum: "IST ES NICHT WUNDERBAR!.......ALLES HAT SEINE BEDEUTUNG!" Shorty sitz schweigend da und lauscht dem Vortrag. Der Weiße Büffel nimmt wieder einen tiefen Zug aus der Pfeife, reicht sie zu Shorty, setzt sich aufrecht, verschränkt seine Arme und schaut mit einem fragendem Blick zu Shorty. Shorty wirkt etwas unbeteiligt. Er hält die Pfeife in der Hand und nippelt ab und zu ein wenig dran. Weißer Büffel lehnt sich nach vorn und sucht den Blickkontakt mit Shorty. Schließlich schauen sie sich in die Augen. Weißer Büffel; dämonisch: "MANITOU SAGEN...... GOLD BÖSE MACHEN.........WEISSER BÜFFEL....... BÖSE GERN.....he,he,he,he,he........" Weißer Büffel lehnt sich zurück und schaut Shorty eine Zeit lang mit einem dämonischen Lächeln an. Shorty wirkt wieder abwesend. Seine Augen sind jetzt apathisch zum Boden gesenkt und die Pfeife verweilt ungenutzt in seiner Hand. Dann wieder der Weiße Büffel: " HEUTE, DU ESSEN MENSCHENFLEISCH!!" Shorty schaut überrascht zu Weißer Büffel hoch, muß kurz Husten , muß kurz würgen, reißt sich aber wieder zusammen und schaut mit verkniffenen Augen zu Weißer Büffel hinüber. Weißer Büffel greift kurz hinter sich und reicht Shorty einen Unterarm. "HIER SHORTY...JUNGER KIOWA....KIOWA GEBRATEN GUT....DU ESSEN!!" Shorty schaut auf den gebratenen Arm in seinen Händen, auf dem sich das Fett im fahlen Licht glasig spiegelt. "ESSEN!" fordert ihn Weißer Büffel noch mal auf. Shorty knabbert mit einem zaghaften Biss ein kleines Stückchen vom Arm ab, fängt dann aber das hüsteln an, so das das Stück wieder aus dem Mund fällt. Nimmt wieder einen zaghaften Bissen, fängt leicht das Würgen an, überwindet seinen Ekel, nimmt einen größeren Bissen und fängt dann an den Arm gierig abzunagen. "GUTE MANN.....GUTE MANN....GUTE BÖSE MANN."

Schnitt Kamera von der Seite Mehrere logische Schnitte Shorty steht an einem Holzpfahl gelehnt und raucht  eine Zigarette. Neben ihm steht der Mexikaner Taco. In ca. 15 m Entfernung schräg hinter ihnen sitzt der Rest der Bande auf Baumstämmen um ein großes Lagerfeuer herum. Nach wie vor ständiges Getrommel  Der Mexikaner fordert Shorty ruhig auf: "Sprich." Shorty senkt schüttelnd den Kopf, hebt ihn wieder, nimmt noch einmal einen kräftigen Zug seiner Zigarette und legt los: "Ich halt das nicht mehr aus. Es wird immer verrückter. Weißt du Taco, als wir zum ersten mal hier waren vor 4 Jahren, da fand ich das alles noch hipp. Aber jetzt ? Ich kann den ganzen Scheiß nicht mehr sehen. Überall stolpert man über irgendwelche massakrierten Leichen, Geier, Innereien oder sonst was für einem ekligem Zeug. Und dann dieser Gestank. Dieser erbärmliche Gestank ! " Shorty macht eine kurze Pause und inhaliert noch einmal einen tiefen Zug, während Taco ruhig zustimmend nickt und fährt fort: "Und das Getrommel. Dieses ständige Getrommel" Shorty klopft sich ganz feste mit beiden Händen an die Schläfen, schaut dann diabolisch und ruft laut "Es macht mich wahnsinnig!!" Shorty macht, in Rage geraten eine Pause, lehnt seinen Kopf gegen den Stamm, nimmt wieder einen Zug und bleibt erstmal zornig so stehen. Taco schaut Shorty ruhig an und fragt: "Und Mike?" Shorty schaut zornig in die Landschaft, schüttelt ein paar mal den Kopf und antwortet: "Vergiss es! Vergiss es einfach!" Taco nickt verständig. Und Shorty weiter: "Ich sag dir was Taco: Der wird immer irrer. Immer verrückter. Ich halt's hier nicht mehr aus. Gab mir eben Menschenfleisch zu essen " Shorty fängt kurz das Würgen an. Taco verzieht vor Ekel sein Gesicht und Shorty weiter, indem er Weißer Büffel immitiert: "Hier essen, junge Kiowa, essen." Shorty kriegt darüber einen Lachanfall, haut Taco die Rückseite seiner Hand auf die Brust und imitiert noch mal lachend Weißen Büffel: "Hier essen, junge Kiowa, gebraten,  gut !" Beide hallten sich jetzt vor Lachen die Bäuche. Als sie sich so halbwegs wieder beruhigt haben fragt Taco: "Und das Gold?"  Shorty beißt sich auf die Lippe und spricht nachdenklich vor sich hin: "Das Gold. Das Gold."  und schaut in die Finsternis. "O,O," daraufhin Gedanken lesend der Mexikaner. Dann Shorty, nach einer nachdenklichen Pause: "Wir hauen ab!" Taco nickt zustimmend, deutet dann mit seinem Kopf zum Lagerfeuer und fragt ruhig: "Und die ?" "Wie lange reiten wir schon zusammen, Taco ? 10...15 Jahre?" stellt Shorty ruhig aber eindringlich die Gegenfrage. "Vor 17 Jahren, 3 Monaten und 9 Tagen hast du mich von der Straße geholt, Boss," antwortet Taco weiterhin ruhig. Shorty wirft fragend den Kopf Richtung Lagerfeuer und stellt die Frage: "Und die ?" "Am längsten Spencer; seit gut 3 Jahren. Sonst kaum einer länger als ein Jahr," antwortet Taco.  Shorty zündet sich wieder eine Zigarette an, nimmt einen tiefen Zug und sagt: "Wir hauen ab. Nur du und ich." Taco nickt zustimmend. "Ist das Gold noch da?" fragt Shorty. "Ja Boss, es ist noch immer in der alten Pueblohütte versteckt, ich habe eben noch mal nachgeschaut." "Was meinst du, wieviel sollen wir mitnehmen ?" fragt wiederum Shorty, während er an der Zigarette saugt und gerade in die Finsternis hinausschaut. "Boss, ich denke jeder so um die 20 Kg sind kein Problem. Damit kommen wir ohne große Probleme durch die steile Schlucht, runter zu den Kanus." "Hmmm, bischen wenig!" bemerkt Shorty. "Gut verteilt kanns sicher auch ein bischen mehr sein...." "O.K., seh mer dann ja.....soll er sich auf den Rest doch einen runter holen. Hauptsache weg." wirft Shorty ein. Taco nickt zustimmend und scheint erleichtert über die Einstellung seines Bosses. "Wann?"fragt Shorty und schaut Taco einen fragenden Blick zu. Taco überlegt, sagt erst nichts, hat aber keine Lust die Verantwortung der Antwort zu übernehmen. Nach einer Zeit des Überlegens, Shorty schaut ihn nach wie vor fragend an, sagt Taco, wie immer ruhig: "Du bist der Boss!" Shorty wirft den Kopf zurück, nimmt wieder einen tiefen Zug und zeigt mit dem Finger auf den Rand des Kessels. Dort zeigt sich ein heller Schein. "Pass auf Taco. Gleich geht der Mond auf. Dann fangen die an , ihre VorVollmondparty zu feiern. Ich muß mich jetzt erst mal ne Stunde aufs Ohr hauen. Wenn die Party auf vollen Touren ist,  weckst du mich. Dann schleichen wir uns rauf zu den Pueblos, sacken das Gold ein und ab durch die Mitte." Taco nickt zustimmend. Shorty sinniert über seine Idee noch einmal nach, zieht 2,3 mal  an seiner Zigarette, dreht sich dann zu Taco und stellt ihm die Frage: "Ja, aber was machen wir mit den Wachen, die an den Ausgängen der Schlucht und bei den Kanus stehen? Einfach abknallen können wir sie ja wohl nicht, ohne nicht direkt den ganzen Stamm am Arsch zu haben." Taco schaut weiter ruhig geradeaus und klappt seine Weste auf. Unter seiner Weste kommt eine ganze Batterie Wurfmesser zum Vorschein, die Taco in einem speziellen Halfter unter seiner Weste trägt. Shorty dreht sich wieder zurück, atmet tief durch, lehnt sich an den Stamm und hält Taco seine geballte vertikal gehaltene Faust hin. Taco schlägt ein und umgekehrt. Eine Weile bleiben sie dort noch so stehen. Dann fragt Taco, ruhig und nachdenklich: "Wie schmeckt das eigentlich?" "Wie schmeckt was?" "Gebratener Kiowa."  Shorty kippt vorne über und übergibt sich. Taco steht ruhig daneben, den Blick nach vorne gerichtet und legt seine Hand beruhigend auf Shortys Rücken.  

Schnitt Kamera von weitem Die Party ist in vollem Gange. Auf dem Festplatz tanzen die Indianer singend um ein Feuer herum. Kamera zoomt heran. Außen um die Indianer herum ist durch Lanzen ein Kreis geformt. Auf den Lanzen stecken abgeschlagene Köpfe. Schnitt Großaufnahme Ein Indianer dreht sich in einem tranceähnlichem Zustand im Kreis. Er hält ein rohes, noch zuckendes Menschenherz in die Höhe, wirft seinen Kopf zurück und fängt an, es zu verspeisen.

Mehrere logische Schnitte Kamera zuerst von weitem, dann näher Zwei Gestalten schleichen die Stiegen zu den in die südöstliche Wand des Kessels gebauten Pueblos hinauf. Geduckt und ganz vorsichtig; Shorty und Taco. Um ihre Schultern haben sie mehrere Säcke gebunden und jeder trägt eine unentzündete Fackel in der Hand. Mehrere logische Schnitte Großaufnahmen "Hier muß es sein," flüstert Taco. Die beiden bleiben vor einem Pueblo stehen. Während  Taco mehrere Haken aus seiner Hosentasche zieht und sich an das Schloß ranmacht, schaut Shorty aufmerksam nach links und rechts, ob die Luft rein ist. Schnitt Großaufnahme auf Schloss, dann auf die Tür Taco stochert mit einem Haken im Schloss herum. Nach einer kurzen Zeit öffnet sich das Schloß mit einem deutlichen Knacken. Sie öffnen langsam die Tür, die unheimlich knarrt. Mehrere logische Schnitte Zuletzt Großaufnahme 2m vor ihnen hebt sich aus der Dunkelheit ein metallener Schein. Bedächtig betreten sie den Pueblo. Taco schließt die Tür vorsichtig wieder hinter sich bis auf einen schmalen Spalt. Shorty entzündet seine Fackel und hält sie über den Haufen Metall. Hell leuchtet ihnen 2 Tonnen Gold entgegen. Shortys und Tacos Augen leuchten fasziniert auf. Doch dann erscheint, ca. 2 m schräg hinter dem Goldstapel, zunächst ganz undeutlich aber dann immer deutlicher aus dem fahlen Licht hervortretend, eine Fratze; zuerst nur das weiße ihrer Augen , dann das breite, mit dunkler, wilder Kriegsbemalung verzierte Gesicht eines Indianers. Sein Haar ist Rabenschwarz. Die oberste Schicht seiner Haare ist nach hinten zu, zu einem Zopf gebunden. Eine schräg nach unten gerichtete Feder mit einem Stammeszeichen ist in sein Haar gesteckt. Seine Mundwinkel sind tief nach unten gezogen. Die Fratze schaut böse und finster drein. Es ist der Weiße Büffel.

ENDE nächste Szene: Der Kampf

 

>>>Der Kampf<<<

Kamera auf Django Mehrere logische Schnitte Django wacht in der kleinen Schlucht neben der Quelle auf. Etwas durchfroren fängt er an,  seine Wasserflasche aufzufüllen und gießt sie sich erst einmal über den Kopf, um richtig wach zu werden. Er füllt noch einmal ein bischen Wasser in die Flasche, zieht ein Stück Dörrfleisch aus der Hosentasche und frühstückt erst einmal. Danach füllt er seine Wasserflasche vollständig auf und beginnt durch die Schlucht hinauf zu steigen. Mehrere logische Schnitte Kamera zunächst frontal dann rumzappen Django erklimmt den oberen Rand der Schlucht, und betritt wieder das Plateau. Sein Blick schweift nach Nordwesten. Zur Linken, bis zum Horizont das endlos erscheinende Schluchtengewirr des Schlangenfluss- Canyons, zur Rechten das niemals enden wollende Sandmeer der Wüste. Mehrere logische Schnitte Zunächst von hinten; dann häufig die Position wechselnd.  Django geht am oberen Rand des Canyons nordwestwärts. Mehr logische Schnitte Kamera zunächst frontal, dann häufiger Positionswechsel Django geht unter der sengenden Sonne. Dann bleibt er stehen, kneift seine Augen zusammen und sucht den Rand des Canyons nach irgendwelchen Zeichen ab.  Er geht weiter in die gleiche Richtung, dann bleibt er plötzlich mit zusammen gekniffenden Augen stehen, holt sein Fernglas heraus und legt es ans Auge. Schnitt Kamera durch Fernglas In der Ferne, noch hinter dem Horizont ist aufsteigender Rauch zu erkennen. Hoch über dem Rauch kreist eine Vogelschar; Geier. Schnitt verschiedene Kamerapositionen Django nimmt das Glas vom Auge, bleibt noch eine kurze Zeit stehen und geht dann in die Richtung des aufsteigenden Rauches. Mehrere logische Schnitte Mehrere Kamerapositionen Django nähert sich allmählich der aufsteigenden Rauchsäule. Ganz leise, mit dem Wind, dringen die ersten Trommelgeräusche der Indianer an sein Ohr.  Schnitt Kamera von der Seite Django erreicht den Rand eines Kessels. Es ist der Kessel, aus dem der Rauch aufsteigt. Django robbt sich an den Rand des Abbruchs. Es öffnet sich vor ihm ein großer, von senkrecht steilen, ca. 200m hohen Wänden umgebener Kessel. Am Grunde des Kessels stehen Indianertipis, in einzelnen Gruppen verteilt; etwas abseits davon steht ein Größeres. Der obere Rand des Kessels ist umgeben von einem riesigem Meer von Sanddünen, so weit das Auge reicht. Rings um den Kessel fallen die Wände ca. 200m senkrecht in die Tiefe. Nur an der Seite des Kessels, an dem südwestlich gelegenen Ausgang, sind sie nur noch maximal 50 m hoch. Dort ist ein kleiner aber tiefer Einschnitt zu sehen; eine Schlucht die aus dem Kessel herausführt.  Django legt sein Fernrohr ans Auge und inspiziert den Kessel. Nach einer Weile entfährt es "Ach du Scheiße" seinen Lippen. Er legt das Glas kurz ab, schaut mit freiem Auge zu der entdeckten Stelle hin und hebt dann wieder das Glas ans Auge. Schnitt Kamera durch Fernglas Nach etwas Suchen bleibt das Glas stehen. Es zeigen sich eine Batterie von ca. 20 abgeschlagenen Köpfen. Auf Spieße gesteckt. Die Spieße sind ziemlich hoch in die Felswand gesteckt. Sie sind in fünfer Reihen übereinander angeordnet. Links und rechts neben ihnen sind Leichen mit den Köpfen nach unten aufgehängt. Ein paar Geier picken ein paar Happen aus dieser Leckerei heraus. Sie machen das Genügsam und in aller Ruhe. Ihr Appetitt scheint nicht allzu groß zu sein. Die Geier wirken satt und träge. Die Köpfe und Leichenteile  sind quasi so um die 50% abgenagt. Schnitt Kamera zurück auf Django Django sucht den Kessel eine ganze zeitlang mit dem Glas ab und schüttelt des öfteren den Kopf. "Was für ein perverser Scheiß," murmelt er vor sich hin. Schnitt Kamera Fernrohr Überall sind ähnliche Arrangements zu sehen. Schnitt Kamera zurück auf Django Django fährt mit dem Fernrohr durch den Kessel. Plötzlich hält er inne. Er nimmt das Glas noch mal kurz ab, dann visiert er das neu gefundene Ziel wieder an. "Nein, das kann doch nicht...." spricht er leise. Schnitt Kamera durch Fernglas. Ein Platz ist zu erkennen. In der Mitte des Platzes steht ein noch nicht entzündeter Scheiterhaufen. An der Ostseite des Platzes ist ein Wagenrad aufgebaut; an der Westseite 15 Marterpfähle, halbkreisförmig angeordnet. Um den Platz herum ist ein Lanzenkreis mit einigen Unterbrechungen aufgebaut; auf die Lanzen sind abgeschlagene Köpfe gesteckt. An den Marterpfählen sind 10 Männer gebunden.  Schnitt Kamera Seitenansicht Django spricht wieder zu sich selbst "Das ist doch Taco," schaut noch eine Weile angestrengt durch das Fernrohr , dann ballt er die Faust triumphierend. "Ja..ja" und dann "Scheiße ist das Geil," murmelt er vor sich hin Schnitt Kamera durch Fernglas An dem Wagenrad sieht man, gerädert angebunden, in aufrechter Position -also den Kopf nach oben- Shorty. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Django robbt wieder vorsichtig von der Kante zurück , läuft ca. 100 Schritte zurück, bis er den Wüstensand erreicht, dann noch mal gute 200m und fängt an ein Freudentänzchen aufzuführen und zu singen: "Das, das, das guck ich mir an, das, das, das guck ich mir an......usw." Nach dem Tanz geht er auf die Knie, dankt dem Herrn und spricht zu sich selbst "Und in dieses scheiß Abenteurercamp muss ich jetzt auch nicht mehr rein. Halleluja! " Daraufhin begibt sich Django wieder zu seinem Logenplatz, legt das Fernglas wieder ans Auge, und erkundet noch ein bischen das Lager. Mit "was für ein kranker, abgefahrener Scheiß," kommentiert Django seine ständigen makabren Entdeckungen. Plötzlich hält er inne. Streicht mit dem Fernrohr zu einer Stelle zurück, die er gerade eben überfahren hat. Schaut angestrengt durchs Fernrohr, sagt "Ich glaubs nicht. Ich glaubs einfach nicht, " nimmt mit aufgerissenen Augen das Rohr noch einmal vom Auge, schaut dann wieder rein und kann ein Brüllen gerade so eben noch unterdrücken: "Diese dämliche, total verblödete, hirnverbrannte Kuuuh!" Schnitt Kamera durchs Fernrohr In der nordnordöstlich gelegenen Wand des Kessels ist auf ca. 100 m Höhe ein Wagenrad aufgehängt. An diesem Wagenrad ist eine Person angebunden. Wie Jesus am Kreuze. Sie trägt schwarze geputzte Cowboystiefel; eine glänzende schwarze Jeans; eine saubere, perlweiße Bluse. Ihr Kopf liegt leblos schräg vorne über geneigt, ihr goldenes, frisch gewaschenes, frisiertes, wohl gepflegtes Haar umspielt engelsgleich durch eine laue Brise ihr edles Haupt. Es ist eindeutig Heidi! Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Django legt das Fernrohr zur Seite, haut sich im Liegen die Faust vor den Kopf und flüstert leise: "Verdammt, verdammt, verdammt." Django robbt wieder vorsichtig zurück, steht auf und rennt ca. 300 Schritte in die Wüste zurück und fängt an zu schreien "Nein! hab ich gesagt, das geht nicht, hab ich gesagt. Selbstmord, Unmöglich...... Das schaffst du nie, Heidi.  Auf keinen Fall durch den Fluß, Heidi. Vergiss es, Heidi. Ist die denn total übergeschnappt. Dieses dumme, total übergeschnappte Weibsbild !" Schwer atmend und entgeistert drein schauend, bleibt er eine Weile stehen, bis er sich wieder beruhigt hat. Dann fängt er an zu überlegen und schaut sich um. Die Sonne steht nicht mehr all zu hoch. Django macht sich auf den Weg. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen. Django hat nun die Stelle erreicht, wo er meint, das Heidi in der Wand hängt. Vorsichtig robbt er über den Rand und blickt links und rechts in die Tiefe. Schräg rechts von ihm entdeckt er sie schließlich. Die Stelle, an der er nun liegt, ist eine kleine Mulde. Von dort beobachtet er halbwegs gut gedeckt Heidi.  Die hängt leblos an dem Rad gebunden. Doch dann neigt sie plötzlich den Kopf leicht zur Seite. Sein heldenhaftes Herz macht einen freudigen Hüpfer doch er sagt leise, fast flüsternd: "Fuck, die Schlampe lebt." Django läuft geduckt in einigem Abstand zum Kesselrand etwas weiter und robbt sich dann wieder vorsichtig zum Abgrund. Er schaut nach unten. Er ist jetzt genau über ihr. Wieder robbt er zu einem gebührenden Abstand von der Kante fort und fängt an seine Ausrüstung zu inspizieren. Er nimmt die zwei Seile von seinem Körper und legt sie vor sich hin. Dann kontrolliert er noch einmal die Karabinerhaken, die er an seinem Gürtel befestigt hat. Er legt das Fernrohr auf den Boden.  Dann nimmt er sich die Seile vor und knüpft sie zusammen. Er kauert sich hin und wartet. Er lauscht dem niemals endendem Indianergetrommel.

Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Der große Scheiterhaufen ist entzündet. Weißer Büffel steht auf einer Anhöhe und signalisiert durch eine ausladende Handbewegung, dass das Fest eröffnet ist. Die Indianer setzen mit ihrem rhythmischem Gesang ein. Schnitt Aufnahme auf Rad später in Großaufnahme heranzoomen Ein Indianer fängt an, das Rad langsam zu drehen. Shorty versucht durch verzweifelte, krampfartige Bewegungen seines Körpers die Fesseln los zu werden. Langsam wird sein Kopf durch die unter dem Rad entfachte Flamme gezogen. Ein fürchterlicher Schrei hallt durch den Kessel. Schnitt Großaufnahme von vorne. Mike ist am äußersten, in nördlicher Richtung aufgestellten Marterpfahl gebunden. Sein junges Gesicht ist von Schweißperlen bedeckt und verkniffen am Beben. Schnitt Kamera von vorne Blauer Fuchs -ein  schmächtiger, aber drahtiger Indianer - steht ca. 2m von Mike entfernt, mit einem Speer bewaffnet, die Spitze des Speers ist rot am glühen; er hat eine Hakennase; er schaut verkniffen und sehr zornig drein. Er geht auf Mike zu. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen. Blauer Fuchs ritzt mit der glühenden Spitze unter grimmigem, genussvollem Lachen, ein Zickzackmuster in Mike's  Oberkörper. Mike's Gesicht verzieht sich zu einer heftig zuckenden, wütenden Grimasse, bis Blauer Fuchs sein Werk vollendet hat, dann spuckt er ihm voll in die Fresse. Blauer Fuchs weicht wütend einen Schritt zurück und holt aus, um Mike den Speer in den Körper zu rammen. Doch eine mächtige Stimme hindert ihn daran: "HALT" Blauer Fuchs bleibt mit dem Speer in den Händen in dieser ausholenden Haltung, vor Wut bebend, stehen. "SPÄTER MEHR RACHE KRIEGEN" , beruhigt ihn Weißer Büffel. Mit einer wütenden, verächtlichen Geste dreht sich Blauer Fuchs von Mike fort, langsam und gedemütigt zur Menge der Creeknavajos zurück. Schnitt Großaufnahme Später Kamera logisch hin und her drehen  Mikes Gesicht ist nach wie vor am Beben, tapfer kämpft er gegen den Schmerz. Weißer Büffel ist zu ihm gekommen und schaut ihm tief in die Augen: "DU GUTE JUNGE SEIN. WIE CREEKNAVAJO." Tief schaut Weißer Büffel Mike in die Augen. Mikes Gesicht bebt nach wie vor sehr heftig. Er kann es aber nicht verhindern, das sich eine Träne löst und über seine Wange zu Boden läuft. Weißer Büffel geht schweigend davon. Schnitt Kamera zuerst frontal, dann Großaufnahme Weiße Wolke (Paris Jackson) steht neben ihrem Mann, Blauer Fuchs. Ihr wunderschönes Gesicht verfolgt regungslos das Geschehen. Doch plötzlich sieht man an ihrem rechten Auge einen funkelnden Glanz. Ein Träne kullert über ihr gleichgültig dahin starrendes Gesicht.

Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Die Nacht ist hereingebrochen. Ein fürchterlicher Schrei hallt aus dem Kessel.  Django macht sich zum wahnwitzigen Abstieg bereit. Er befestigt den ersten Haken in einen Spalt, zieht das Ende das Seils durch den Karabiner, verknüpft die zwei freien Enden und hangelt sich in den schwarzen Abgrund. Immer tiefer steigt er herab. Immer wieder schaut er in die Tiefe und hält Ausschau nach dem Vermaledeitem Rad. Dann, endlich, kann er es ca. 15 m unter sich erkennen. Bald schon ist er da. Links neben dem Rad kann er einen schmalen Streifen erkennen, gerade ein mal groß genug um darauf zu stehen. Er stellt sich auf den kleinen Vorsprung. Er sucht  nach einem Spalt und hängt einen Karabinerhaken ein. Er sieht, das das Rad mit einem Seil gesichert ist , so das es nicht drehen kann. Er nimmt ein Stück seines Seiles, formt es zu einer Schlinge und hängt sie in einen Sicherheitkarabiner, den er ca. 1m über dem Sims befestigt hat. Er stellt sich an das Ende des Simses, hält sich mit der Linken an der Schlinge fest, ergreift mit der Rechten das Rad, schwingt seinen rechten Fuß auf die Radspeiche. Dann zieht er seinen ganzen Körper nach, so das er auf dem Rad zu stehen kommt.  Er hangelt sich nun so auf das Rad, das er genau vor Heidi steht. Das Rad fängt verdächtig zu knarren an. Es droht aus seiner Verankerung zu brechen und mit Django und Heidi in die Tiefe (100m) zu stürzen.  Mit seiner Rechten greift er nun nach hinten und zieht sein Messer aus dem Halfter. Er geht in die Knie und schneidet die Fesseln ihrer Beine durch. Der Körper von Heidi sackt jetzt noch mal ein Stück nach unten. "Damned," entgleitet es Djangos Lippen. Er nimmt das Messer zwischen die Zähne um beide Hände frei zu haben. Mit der Rechten stemmt er Heidi wieder etwas höher und drückt seinen Körper ganz fest an sie, um sie zu stabilisieren. Er schnauft heftig und flucht "fuck". Nun entschließt er sich, sich noch etwas fester gegen sie zu drücken. Er durchschneidet die Fessel ihres rechten Armes. Schnaufend presst er seinen Oberkörper noch fester gegen sie und flucht "damned...fuck...Jesus," heftig. Er muß sich gehörig anstrengen, die Balance nicht zu verlieren. Er taucht nun etwas ab, so das ihm Heidi etwas über die linke Schulter fällt, stemmt sich dann wieder auf und schneidet mit der Rechten die letzte Fessel durch. Damit Heidi jetzt nicht nach unten rauscht, muß die Linke jetzt schnell unter die Achsel greifen. Nun ist aber keine Hand mehr frei, womit sich Django festhalten kann. Dessen wird sich Django gerade bewusst. Seine Knie fangen schon an zu zittern, aber dann lässt er das Messer, das sich in seiner Rechten befindet fallen und hält sich mit der rechten Hand am Wagenrad fest. Das Messer rauscht in die Tiefe. Kurze Zeit später ist seine Lage stabilisiert. Er zieht nun noch etwas Heidi höher auf seine Schulter. Er muß nun erstmal vor Anstrengung mehrmals Luft holen.  Er steht nun auf diesem fucking Rad, Heidi auf der linken Schulter und 100 m über dem Abgrund. Vorsichtig schaut er nach links. Ein Meter vor ihm ist der schmale Sims, auf dem man gerade mal stehen kann und darüber baumelt die präparierte Schlinge. Alles gerade noch so eben in der Dunkelheit erkennbar.  Er macht nun einen großen Schritt nach links, bis der Linke Fuß sicher auf dem Sims halt findet, bleibt kurz so stehen, stößt sich mit Schwung von dem Rad ab , macht eine Drehung nach links, schnappt sich mit der Rechten die Schlaufe, zieht das rechte Bein nach, das den Sims halb verfehlt und nach unten rauscht; er hält sich aber mit aller Kraft an der Schlinge fest und zieht sich mit letzter Kraft hoch. (Zur Erinnerung: Heidi liegt auf seiner linken Schulter.) Er geht jetzt ganz vorsichtig auf den Sims, der in der Dunkelheit kaum zu erkennen ist , schräg nach unten. Nach ca. 5m wird aus dem schmalen Sims ein richtig schöner breiter Weg. Nach weiteren 20m entdeckt er eine schöne, tiefe Spalte, in der man es sich erstmal gemütlich machen kann. Endlich kann er sich um Heidi kümmern. Schnitt Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen. Django legt Heidi in seinen linken Arm und holt die Wasserflasche hervor. Er setzt ihr die Flasche auf den Mund und kippt einen Schluck Wasser in ihn hinein. "Komm, Mädchen komm," spornt Django Heidi leicht panisch an. Ein leichtes Hüsteln ist ihre Reaktion. "Ja, komm. So ist's gut," Er träufelt ihr einen weiteren Schluck des Lebenselexirs ein. "Ja,ja, so ist brav." Heidi hüstelt stärker. Dann öffnet sie die Augen und schaut ihn "verliebt" an. "Oh Django," kommt es aus ihr heraus. Er gibt ihr noch einen Schluck. Eine zeitlang schaut sie ihn noch so an, doch dann sackt sie in ihre Ohnmacht zurück. Django hält Heidi im Arm und schaut auf ihr engelhaftes Gesicht, das von ihrem wunderschönem goldenem Haar umspielt wird. Django will Heidi noch einen Schluck Wasser einflössen, doch plötzlich spürt er mindestens 6 Speerspitzen an seinem Oberkörper. Eine Horde wild bemalter Creeknavajos schaut ihn finster an. Zum Schießen ist es zu spät.

Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellunge. Djangos Hände sind rittlings am Marterpfahl gebunden (von Mike aus gesehen der 12. Kein Hut mehr; keine Lederweste mehr; keine Waffen mehr; nur noch seine Jeans und seine Cowboystiefel. Er ist aufrecht an dem Materpfahl gebunden. Seine langen schwarzen Haare fallen ihm über seine Schultern. Sein  Oberkörper ist von einer total verschwitzten, verdreckten und tief braunen Haut bespannt. Sein Blick ist furchtlos  auf den brennenden Scheiterhaufen und die singenden Indianer gerichtet.  Links neben ihm ist Heidi angebunden. Ihr Körper baumelt weit nach vorne gebeugt leblos am Pfahl. Alles an ihr ist frisch und gewaschen. Der Weiße Büffel -ein traditioneller Häuptlingsfederschmuck ziert diesmal sein Haupt- schreitet auf Django zu, stellt sich vor ihm hin und fragt ihn mit tiefer  donnernden Stimme: "WER DU SEIN" Django gibt postwendend  mit einem verschmitztem Lächeln, ebenso mit lauter Stimme zurück: "ODER NICHT SEIN?!" Weißer Büffel weicht mit weit auseinanderschwingenden Armen und weit geöffneten Augen bewundernd zurück: "OOOOOOOHHHHHH" macht eine kurze Pause und dann "SHAKESPEAR" er macht eine weit ausladende Wendung in den Kreis hinein und weiter: "WILLIAM SHAKESPEAR!" Langsam dreht er sich wieder Django zu und dann "DU; GUTER MANN," hebt den Finger der rechten Hand in die Höhe und dreht sich den Indianern zu und spricht: "GUTER MANN". Er dreht sich zu Django zurück, schaut ihm wieder tief in die Augen und fragt: "WAS DU HIER WOLLEN?" Django überlegt kurz. Dann antwortet er laut und tief: "KÄMPFEN!!!" Weißer Büffel weicht wieder zurück und breitet seine Arme aus: "OOOOOOHHHHH......... KÄMPFEN!...OOOOOOHHHHHHH........ KÄMPFEN GUT". Er wendet sich ab und schreitet langsam zu einer seiner Erhöhungen zurück, stellt sich auf sie; sie befindet sich am von Django aus gesehenen rechten Rand des Kreises ziemlich mittig zwischen ihm und den gegenüberstehenden Indianern.  Er legt langsam den Kopf in den Nacken breitet seine Arme aus und streckt die Arme hoch Richtung Himmel und ruft aus, jetzt noch lauter:"KÄMPFEN GUUUUUUUUUUUUUUUUUUT !" Die umherstehenden Indianer strecken ihre Speer in den Himmel und gröhlen :"HEEEEEEEYYYYYYYYYYYY".  Weißer Büffel zeigt mit dem Finger auf Django und ruft aus: "DU KÄMPFEN" er dreht sich  langsam zu den Indianern und zeigt mit seinem Finger auf den isoliert stehenden Roten Teufel. " ROTER TEUFEL KÄMPFEN." Die Menge hebt wieder ihre Speere in die Höhe und gröhlt: "HEEEEEEEEYYYYYYYY",  Roter Teufel tritt vor, eine furchterregende Fratze aufgesetzt, seine Hände vor seinem Mund so geformt, als würden sie einen Knochen halten. Durch ruckartige Bewegungen seines Kopfes und seines Mundes immitiert er das gierige Abnagen eines Knochen, den Blick auf Django gerichtet. Django knurrt finster zurück und will sich losreißen um Roten Teufel  in der Luft zu zerfetzen. Weißer Büffel macht mit  seinen Händen eine ausladende Einhalt gebietene Geste und ruft: "OOOOOHHHHHHH". Django und Roter Teufel knurren sich jetzt von weitem nur noch an aber können Weißer Büffel wieder zuhören. Weißer Büffel zeigt auf Django: "DU VERLIEREN; DICH ROTER TEUFEL ESSEN" Roter Teufel wiederholt nun wieder heftig die Geste von vorhin. Django knurrt wütend zurück, im Begriff sich loszureißen um Roter Teufel zu zerfetzen. Weißer Büffel gebietet wieder Einhalt: "HHHOOOOOHHHHHHH." Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt haben geht Weißer Büffel  langsam zu Django zu und fragt: "DU GEWINNEN, WAS WOLLEN?" Django richtet sich auf,  und nickt seinen Kopf nach links zu dem am weitesten von ihm gelegenen Marterpfahl : "DAS KIND". Blauer Fuchs zuckt wütend zusammen. Django nickt den Kopf noch mal kurz nach links und sagt "UND DIE SCHLAMPE". Heidi hängt nach wie vor leblos am Marterpfahl. Der wütend zusammengezuckte Blaue Fuchs wendet seinen Blick zu Roter Teufel und sein Ausdruck wird wieder zufrieden und zuversichtlich. Er lächelt grimmig. Die neben ihm stehende Weiße Wolke schaut nach wie vor stoisch in die Landschaft. Weißer Büffel denkt etwas nach. Dann nickt er und sagt: "GUT. SO SOLLEN SEIN....HUGH"  Weißer Büffel schreitet nun langsam in die Mitte zwischen Django und Roter Teufel. Dann zeigt er auf Django: "BINDEN LOS" und macht wieder die Einhalt gebietene Geste zu Roter Teufel und Django "HHUUUUHHHHHHU!" da diese sich wieder mit wilden Gesten provozieren und im Begriff sind jeden Moment aufeinader loszustürmen. Nachdem Django von seinen Fesseln befreit ist, hört er für einen Moment mit dem Fisematentenmachen auf , stellt sich auf, lockert ein wenig die Muskeln und massiert sich die Handgelenke, schaut aber schlecht gelaunt drein. Währenddessen zittert Roter Teufel wütend am ganzen Leib im Begriff, jeden Moment loszustürmen. Weißer Büffel, der mit in beide Richtungen ausgestreckten Armen dasteht, verkündet mit offenen Handflächen : "KOMMEN HIER" Roter Büffel stürmt vor und bleibt mit wütenden provoziernden Gesten an der gedachten Linie geduckt stehen, kampfbereit, sein Gesicht zu einer gräßlichen Grimsse verzogen. Django geht aufrecht, finster und ernst dreinschauend nach vorne, macht dann aber  vor der gedachten Linie einen gewaltigen Sprung in eine geduckte Kampfstellung, sein Gesicht zu einer wilden raubtierartigen Grimasse verzogen und stößt einen lauten tigerartigen Schrei aus seiner Kehle "GGGGGRRRRRAAAAARRRRRGGGGGG", seine Hände geformt zu Krallen. So stehen sie sich, bereit zum Sprung , gegenüber. Die Masse ist aufgewacht und begleitet die Szenerie mit einem tumultartigem Gegröhle. Der Weiße Büffel fordert, mit seiner bekannten ausladenden Geste und einem lauten "OOOOOOOOOOOOHHHHHHHHHHHHHHHHHHH" zur Ruhe auf. Er legt noch einmal den Kopf in den Nacken, streckt die Arme in die Höhe ruft sehr, sehr laut: "MANITOU GROSS". Dann reißt er die Arme blitzartig nach unten. Der Kampf hat begonnen.

Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Tosendes Tumult artiges Gegröhle und Geschreie der Indianer Der rote Teufel stürmt wild auf seinen Gegner zu. Django macht einen Schritt zur Seite und haut ihm mit dem Handballen eine mächtige rechte Gerade zwischen Oberlippe und Nase. Der riesige Indianer taumelt etwas zurück. Er findet aber schnell wieder seine Balance und stürmt wieder, tief daherkommend auf Django zu. Dieser macht wieder eine Seitwärtsbewegung und holt ihn mit einem mächtigen Tritt von den Beinen. Der Rote Teufel überschlägt sich fast senkrecht und landet mit den Händen voraus dicht hinter ihm. Django dreht sich zu ihm. Der Rote Teufel wendet im Fallen noch den Kopf zu Django, zieht die Beine an, schnellt sich mit den Händen nach oben und rammt beide Beine mit voller Wucht auf Djangos Brustbein. Django taumelt zurück in Richtung Scheiterhaufen. (In der Zwischenzeit hat die Masse einen Kreis um die kämpfenden gebildet. Wie vorher schon irgendwo beschrieben, befindet sich der brennende Scheiterhaufen in der Mitte des Kreises) Der Rote Teufel schwingt sich behände auf die Beine , stürmt wieder tief geduckt auf den taumelnden Django, rammt ihm seine Schulter in den Bauch, umschließt seinen Rücken mit den Armen und so, mit den Beinen weiterstampfend, stürmt er, Django fest im Griff, Richtung Scheiterhaufen. Mit viel Schwung fliegen sie durch den Scheiterhaufen. Die Szene in Zeitlupe Auf der anderen Seite angekommen kracht Django mit dem Rücken auf den Boden. Der Rote Teufel wird durch die Wucht dieser Aktion ausgehoben und schlägt einen ungewollten schrägen Salto. Django sieht vom Boden aus, das der rote Teufel direkt wieder auf die Beine kommt und sich zu ihm dreht. Er macht eine schräge Rückwärtsrolle und verpasst dem Roten Teufel einen linken Fußtritt auf die Brust , der allerdings keine grosse Wirkung zeigt. Django liegt immer noch am Boden, dem Roten Teufel zugewand. Dieser macht nun mit wildem Geschrei einen Hechtsprung und will sich auf Django stürzen. Django zieht die Beine an, spürt das Gewicht auf seinen Beinen und schnellt sie mit aller Kraft nach oben. Der Rote Teufel fliegt daraufhin mit fuchtelnden Armen ca. 3m durch die Luft; wieder durch die Flammen des Scheiterhaufens. Zeitlupe Django schwingt sich auf die Beine und stürmt in Richtung Roter Teufel. Der Rote Teufel landet, schlägt eine seitliche Piruette , kommt wie eine Katze auf die Beine und stürmt ebenso auf Django zu. Tief geduckt stürmen sie mit wutverzerrtem Gesicht auf einander zu und krachen mit ihren Schultern und seitlich mit ihren Köpfen in vollem Tempo zusammen. Es zerreisst sie förmlich in der Luft. Beide schlagen häftig auf den Boden und machen dort noch ein paar Rollen. Beide sind leicht benommen und haben nun etwas Schwierigkeiten, wieder auf die Beine zu kommen. Normalgeschwindigkeit Tief schnaufend umschleichen sie sich nun in geduckter Kampfhaltung. Beide machen einen schnellen Schritt nach vorne und umgreifen mit ihren ausgestreckten Armen den Nacken des jeweils anderen und versuchen sich gegenseitig runterzudrücken. Mit tiefem, wilden Kampfschreien begleiten sie diese Handlung. So geht das eine gute Weile dahin. Dann greift Django mit einer blitzschnellen Aktion unter den Bauch von Roter Teufel, hebelt ihn mit einem mächtigen Schrei auf seinen Rücken und lässt den Roten Teufel mit dem Rücken voraus, auf sein ausgestrecktes Knie fallen. Ein Raunen geht durch die Menge. Roter Teufel liegt mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden. Django lässt sich nun mit seinem ganzen Gewicht auf den Roten Teufel fallen. Diesem entfährt ein mächtiger, Gigantischer Kampfschrei, er schnellt seine Beine um Djangos Hals und schwingt sich  mit einer unmenschlichen Kraftanstrengung zur Seite, während er seinen Körper nach oben drückt. Durch diese Aktion wird  Django zu einer gestreckten Rolle vorwärts gezwungen. Beide begeben sich nun wieder  auf ihre Beine. Django kommt jedoch in einer schlechteren Position wieder hoch, so dass ihm der Rote Teufel mit einem kleinen Anlauf einen mächtigen Schlag mit der Innenseite seines rechten Oberarms verpassen kann, der Django von den Beinen holt. Er kracht auf den Boden. Ohne zögern wirft sich der Rote Teufel auf den am Boden liegenden Django, kniet sich auf seine Brust und verpasst Django drei wilde Schwinger auf die Fresse. Django schnellt seine Beine nach vorne, wirft sie um Roter Teufels Hals und schleudert ihn nach hinten. Der Rote Teufel schlägt eine Rolle rückwärts , kommt aber wieder auf die Beine. Django schnellt sich ebenfalls nach oben und lässt den heranstürmende Roten Teufel nun seinerseits durch ein geschicktes Täuschungsmanöver in seine Innenseite seines Oberarms rennen. Nun kracht der Rote Teufel auf den Boden. Django bleibt stehen und wartet ab. Der Rote Teufel windet sich nach oben und wird von Django mit einem mächtigen rechten Schwinger auf das Jochbein empfangen. Der Rote Teufel hebt ab und fällt seitlich auf den Boden. Er rollt sich seitlich ab.  Django laüft zu ihm und tritt in Richtung Roter Teufel'f Kopf. Der Rote Teufel dreht sich  blitzschnell auf seinem Arm und bringt Django mit einem Tritt in die Beine zu Fall. Zeitlupe Django kommt seitlich neben dem Roten Teufel zu Fall, so das sie für einen Moment Rücken an Rücken liegen. Django macht ein Drehung mit seinem Kopf. Er sieht, das Roter Teufel mit dem Rücken zu ihm gewand neben ihm liegt. Django reißt seine Augen weit auf. Blitzschnell dreht er seinen Körper zu Roter Teufels Rücken,  umschliesst mit seinem rechten Arm den Hals von Roter Teufel, umklammert mit seinen Beinen die Beine von Roter Teufel , drückt ihm den linken Arm in den Nacken, legt sich mit seinem Gewicht auf den linken Arm von Roter Teufel, der für Roter Teufel dumm hinter seinem Rücken positioniert ist Normalgeschwindigkeit und drückt mit voller Kraft und einem nie endendem Schrei "AAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH......" die Kehle von Roter Teufel zu. Der wehrt sich verzweifelt und versucht mit seiner freien Hand in die Augen von Django zu stechen. Er röchelt laut. Mit dem niemals enden wollenden Kampfschrei "AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH...." drückt Django weiter zu. Roter Teufel versucht verzweifelt sich aus der Umklammerung zu befreien; zuckt und stößt mit seinen Fingern der freien Hand nach Djangos Gesicht. Doch dann wird das Röcheln immer leiser und plötzlich hört der Körper auf zu zucken und sackt kraftlos in sich zusammen. Die Menge verstummt. Django lässt von Roter Teufel ab, steht auf , legt seine rechte auf seine linke Brust, macht einen kleinen Diener in Richtung Weißer Büffel, dann noch einen nach links, dann einen nach rechts und verlässt den Ring. Die verstummten Indianer weichen zur Seite und lassen ihn wortlos passieren. Er sieht ein Holzgeländer in der Nähe der freien Marterpfähle. Dort geht er hin, stützt sich auf und fängt an zu Schnaufen. Zwei Indianer gehen zu Roter Teufel, der röchelnd versucht, wieder auf die Beine zu kommen, aber immer wieder zusammen bricht. Sie greifen ihm unter die Arme und gehen mit ihm Richtung  Tipis, gebeugt und röchelnd sackt er aber immer wieder zusammen. In dieser Art entfernen sie sich langsam vom Geschehen Richtung Tipi.

Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Von draußen ertönt das Getrommel, die Schreie der Gefolterten und das Gegröhle der Indianer dumpf in den Tipi Django steht an das Geländer gelehnt. Schon etwas erholt. Da kommt Weißer Büffel zu ihm, legt ihm die Hand auf die Schulter und meint etwas leiser wie sonst, aber immer noch donnernd: "Gute Kampf". Django nickt dankend, an das Geländer gelehnt, noch ziemlich fertig. Dann weiter: "Du kommen  Tipi Weißer Büffel. Reden müssen. Rauchen Frieden." Django nickt zustimmend. "Kommen." Django folgt Weißer Büffel zu seinem Tipi. Weißer Büffel sitzt auf seinem Sitz, daneben starren die abgeschlagenen Köpfe dumpf vor sich hin. Django hat sich einen Holzklotz geschnappt und sich ihm gegenüber darauf hingesetzt. Kurz hat er in die Runde geschaut, aber dann unbeeindruckt den Blick wieder zu Weißer Büffel gerichtet. "Haben Durst?" Django nickt zustimmend . "Wasser?" Wieder nickt Django zustimmend. Weißer Büffel reicht ihm einen großen Krug. Django trinkt gierig und schüttet sich den Rest über den Kopf. "Wie du heißen" "Django" "Uhhhh....Djanguu. Djanguu gute Mann" Django spricht zu Weißer Büffel, etwas respektlos: "Ich hab schon seit geraumer Zeit nichts mehr zu knabbern gehabt. Hab ein ziemlich großes Loch im Bauch..." "Djanguu Hunger haben. Django Essen. Essen gut." Django setzt ein charmantes Lächeln auf: "Ja,ja genau das meinte ich." "Essen gut. Was haben wollen?" "Was du haben?" stellt Django leicht verulkend die Gegenfrage. Weißer Büffel schaut Django  skeptisch an, als eine Art Warnung, es nicht zu übertreiben. "Gebraten Kiowa?" fragt Weißer Büffel schmunzelnd. Django antwortet lächelnd: "Kiowa ess ich nicht. Kiowas sind schmutzige Tiere." Weißer Büffel "He,He,He,He,. Djanguu gute Mann."lächelt ehrlich , und wieder zu Django: "Flambiert Apach" "Ahh, nein, die sind viel zu zäh." Weißer Büffel lächelnd zurück "Das sein richtig" und nach einer kurzen Pause "Djanguu Schelm sein. Gute Mann" dann wieder nach einer kurzen Zeit "Büffel?" "Büffel wäre geil!" antwortet Django ehrlich. Weißer Büffel geht nach hinten und bringt ein riesiges Büffelsteak, ca. 700g, mit sagt "T-Bone" und reicht es Django.  "HERZLICHEN DANK" Django nimmt das Steak  in die Hand, riecht einmal kurz daran, Nimmt einen großen Bissen, schließt genießerisch die Augen und zeigt Weißem Büffel den erhobenen Daumen. Weißer Büffel lehnt sich zufrieden lächelnd zurück und stopft die Pfeife.

Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen  Nach dem Kampf nähern sich mehrere junge, gut aussehende Aushilsmedizinfrauen dem Marterpfahl von Mike; Weiße Wolke ist natürlich auch dabei. Neben dem eingebranntem Zickzagband hatte sich Mike an diesem Abend auch noch eine weit klaffende ca. 10cm lange Wunde schräg auf seiner linken Wange zugezogen. Außerdem steckt noch ein Pfeil in seiner linken Schulter. Trotz seiner außergewöhnlichen Tapferkeit macht er den Eindruck, das er moralische Unterstützung gebrauchen könnte. Kichernd betätscheln sie erst einmal seinen jungen Oberkörper, reiben ihn mit allerlei Zeugs ein und zeigen ihn Nadel und Zwirn, lassen sich mit dem aufgetragenem Abbinden aber erst mal Zeit. Ein junges Mädchen zeigt ihm ein kleines Fläschen, führt es ihm an den Mund und fordert ihn kichernd auf: "Das sein Zauberwasser. Du trinken." "Sie flösst ihm das Zeug ein." Alle fangen laut zu kichern sein, betatschen seinen Oberkörper und dann sagt eine zu ihm: "Heute haben schöne Träume, sehr sehr schöne Träume, hi,hi,hi,hi." Schließlich binden sie ihn doch ab und führen in Richtung Tipis. Leicht humpelnd lässt er sich von den kichernden Mädchen wegführen.

Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen: Heidi hat man auf eine Liege in der Nähe  der hinteren Marterpfähle gelegt und mit einer Decke zugedeckt.  Eine alte Medizinfrau ist über sie gebeugt und hält ihr eine grosse Tasse hin.  Heidi ist nach wie vor besinnungslos. Die Alte träufelt ihr behutsam etwas Flüssigkeit in den Mund. Heidi fängt leicht das Hüsteln an "Trinken. Trinken gut. "sagt die Alte. Behutsam träufelt sie ihr einen zweiten Schluck in den Mund. Heidi hüstelt wieder und schlägt dann die Augen auf. "Trinken! Trinken Zaubertee!" "Alte Rezept von Haus. Stark machen!" sagt wieder die Alte. Nach einer Weile hat unter Hilfe der Alten Heidi den ganzen Pott ausgetrunken. Sie sieht direkt etwas frischer auf. Die Alte greift in ihre Tasche und holt zwei schrumpelige Klumpen hervor. Sie steckt einen davon in Heidis Mund. "Kauen"..."Schlucken"..."Gute Mädchen sein"...." Auf die Bein du Morgen.".....Die Alte schaut auf den "anderen" Klumpen in ihrer Hand...."OH?!"..... "Du falsche Stoff essen!!!..... Na gut, dann sagen Übermorgen."    Heidi legt ihren Kopf wieder auf das Kissen und schläft ein.

Schnitt Kamera auf Django Weißer Büffel trägt übrigens auf seinem Haupt noch immer den traditionellen Häuptlingsfederschmuck. Weißer Büffel reicht Django die Pfeife.  Django nimmt einen tiefen genüßlichen Zug und bläst den Rauch in den Tipi. Dann macht er noch 3 weitere nicht so tiefe Züge und reicht die Pfeife wieder zu Weißer Büffel. Schnitt Kamera auf Weißer Büffel Weißer Büffel zieht kräftig an der Pfeife. Nachdem Weißer Büffel den Rauch ausgeblasen hat, lehnt er den Kopf zurück, schließt kurz die Augen, schaut dann wieder aufrecht sitzend zu Django und spricht: "Du nix Töten Roter Teufel.... Gut!... Djanguu gute Mann!  Weißer Büffel nimmt wieder einen tiefen Zug, lehnt sich zurück, bläst aus und reicht die Pfeife wieder zu Django und spricht: "Roter Teufel lernen. Roter Teufel lernen gut!" Der Weiße Büffel macht eine kurze Pause, setzt sich gerade hin, verschränkt seine Arme, schaut jetzt ernst und spricht, laut: "ROTER TEUFEL RACHE WOLLEN!! DU NIX BLEIBEN HIER." Schnitt Kamera auf Django Django setzt sich gerade hin, legt die Pfeife auf die Seite, schaut grimmig zu Weißer Büffel und antwortet, laut: "GUT" "MORGEN; WENN HELL; TROMMEL SCHWEIGEN; DU FLIEHEN" Weißer Büffel macht eine kurze Pause und fährt fort: "TROMMEL AN, ROTER TEUFEL JAGEN DJANGUU. HUGH." Django steht auf und geht aus Weißer Büffels Tipi Richtung Festplatz und murmelt undeutlich, so das es keiner hören kann, vor sich hin: "So ein blöder perverser Arsch." Schnitt Großaufnahme Weißer Büffel Weißer Büffel sitzt grimmig auf seinem Platz, hat einen Finger in seinem Ohr stecken und zieht ihn mit einem deutlichen Plopp heraus, dann murmelt er: "Selber Arsch."

ENDE nächste Szene: Die Jagd

 

>>>Die Jagd<<<

Kamera auf Django Vollaufnahme Mehrere logische Schnitte Django wacht neben Heidi und dreht sich eine Zigarette. Heidi liegt zugedeckt noch immer auf der Matte. Ihre Augen sind geschlossen. Ihr goldenes Haar liegt mit vom Vollmond entfachtem funkelndem Glanz um ihr ebenes Haupt verteilt. Sie wiegt ihren Kopf in glückseligen Fieberträumen hin und her. Ein unschuldiges Lächeln lässt sie jetzt noch schöner und "engelhafter" erscheinen. Die Nacht hingegen ist schrecklich. Sie ist erfüllt vom elendigen Geschrei der Gefolterten; dem lustvollen Gesang der Indianer und dem niemals endendem Getrommel. Django zündet sich eine Zigarette an. Vor ihm spielen sich entsetzliche Szenen ab: Schnitt Kamera Großaufnahme Der Kopf von Shorty wird wieder in das Feuer gedreht. Ein entsetzlicher Schrei entlässt seine Kehle und sein Gesicht ist schon total entstellt. Langsam wird der Kopf des Geräderten wieder aus dem Feuer gedreht. Schnitt Kamera Frontal Ein Indianer rammt Taco - der wie die anderen von Shortys Leuten auch, an einem Marterpfahl gebunden ist- zwei Messer in Schulterblatthöhe in die Brust und zieht sie langsam bis auf Höhe seines Bauchnabels durch das Fleisch von Taco, so das dieses mit einem großen Spalt aufklappt. Ein zorniges Beben durchzieht Tacos Gesicht. Er spuckt den Indianer ins Gesicht. Für ein anerkennendes Raunen:" HOOOOOOOOOOOOH" unterbrechen die Indianer ihren Gesang Schnitt Kamera auf Indianer Ein paar raunende Indianer nicken sich gegenseitig zu und bringen so ihre Anerkennung zum Ausdruck Schnitt Kamera auf den "Indianer" Der Indianer dreht sich -seine Muskeln angespannt und vor Erregung zitternd- von Taco weg, schaut auf seine beiden Messer, wischt sich wütend die Spucke aus dem Gesicht, bleibt in einer angespannten Haltung noch eine kurze Weile stehen; macht dann eine wütende, verächtliche Geste und geht dann wieder zu den anderen Indianern zurück, die wieder ihren Gesang fortsetzen. Mehrere logische Schnitte Kamera Großaufnahme  Gesicht Wimmernder, dann wegzoomen. Der Kopf des "Wimmernden" ist schräg an den Pfahl gelehnt. Verzweifelt wimmert er vor sich hin. Mehrere Pfeile haben bereits an nicht tödlichen Stellen seinen Körper durchbohrt.   Ein Indianer geht, mit einem Messer bewaffnet, auf den "Wimmernden" zu und rammt ihm unvermittelt das Messer in die Brust. Ein fürchterliches Geschrei entlässt die Kehle. Bei lebendigem Leib schneidet ihm der Indianer das Herz aus der Brust. Schnitt Kamera Großaufnahme Herz Der Indianer hält unter dem Gegröhle der Meute das triefende Herz triumphierend in die Höhe; legt seinen Kopf in den Nacken und fängt an, das noch zuckende Herz zu verspeisen. Schnitt Kamera seitlich. Django steht unterdessen etwas abseits von Heidi  in einer lässigen Pose an dem Holzgeländer gelehnt. Ein Arm liegt über dem Geländer. In der Hand des anderen Armes baumelt eine Flasche Feuerwasser, die er sich mittlerweile besorgt hat. Die Hand des Armes -der, der über das Geländer gelehnt ist- hält eine dicke Zigarette, die eine eigenartige tütenähnliche Form hat. Seine Beine sind verschränkt. Mittlerweile wirkt Django auch nicht mehr nachdenklich, sondern eher gleichgültig. Nein, seine Stimmung scheint in diese Richtung gekippt zu sein: Soll ich Mitleid haben. Wie denn? Soll ich mich ekeln? Wieso? Nach einer halben Flasche Feuerwasser gehts doch. Helfen kann ich den armen Teufeln sowieso nicht mehr. Oder besser gesagt, will ich auch gar nicht. Also machen wir das beste aus der Situation!  Django nimmt einen kräftigen Zug aus seiner komischen Zigarette, spült mit etwas Feuerwasser nach, fuchtelt mit der Flasche rum und fängt an, ziemlich schickar seine Kommentare abzugeben, wobei er sich den einen und anderen Lacher nicht verkneifen kann: "Hey, komm,  lutsch ihm das Auge aus." oder, "Ey Mann, jetzt schmeiß das ganze Gedärm doch nicht einfach weg. Wenn du die ganze Scheiße da rausspülst, kannst du prima Wurst draus machen." oder "He, nicht das Gehirn,... wollt ich doch haben".

Schnitt Kamera auf Weißer Büffel  Großaufnahme Etwas abseits vom "Festplatz" auf einer Anhöhe findet zur gleichen Zeit ein Ritual statt. Weißer Büffel wohnt ihm bei. Mehrere logische Schnitte Großaufnahme Mike dann Position ändern etc. Mike (so ein Typ wie der Surfer aus Apocalypse Now; nur noch etwas jünger),   sehr entspannt und angetörnt,  ist in einem tranceähnlichem Tanz  versunken. Um ihn herum kreisen  tanzend die jungen Medizinfrauen und deren ebenso schöne, sehr jungen Freundinnen. Sie bemalen seinen Körper mit bunten Farben.  Das Ritual 45/rt8/99 zur Aufnahme zum Stamme der Creeknavajo; anzuwenden bei Bleichgesichtern unter 18.

Mehrere logische Schnitte Kamera zuerst auf Django Django liegt dösend, den Kopf auf einen Arm aufgestützt, neben Heidi. Ein Krähenschrei. Django öffnet die Augen. Die Dämmerung hat eingesetzt. Schnitt Großaufnahme Kiddo Django schaut erstmal zu Heidi rüber. Sie liegt noch immer glücklich, fantasierend und unverständliches Zeug leise vor sich hinblubbernd auf dem Rücken. Django versucht durch ein, zwei sanfte Klapse auf ihre Wange, sie zu wecken. Sie zeigt jedoch keine Reaktion. Mehrere logische Schnitte Kamera auf Festplatz Django, jetzt wieder nachdenklicher und nüchtern, bietet sich ein Anblick des Grauens: Hier ein Angebundener, dem die Schädeldecke fehlt; dort ein Angebundener, komplett ausgeweidet; überall liegen Leichenteile rum; der Boden  mit riesigen Blutlachen durchtränkt; ganz abgesehen von dem um den Festplatz aufgestelltem Lanzenkreis mit den aufgespießten Köpfen und den überall in dem ganzen Kessel verteilten "Kunstwerken" von Weißer Büffel; hier und da liegt noch ein zugepumpter Indianer herum, der es nicht mehr zu seinem Tipi geschafft hat; dort versucht einer wieder auf die Beine zu kommen. Sein Rausch ist aber zu groß. So sackt er wieder zusammen und schläft weiter. Der Scheiterhaufen in der Mitte des Festplatzes raucht erloschen vor sich hin; die Rauchschwaden vermischen sich mit dem aufsteigendem nebeligem Morgendunst und hüllen die ganze Szenerie in ein unheimliches Licht. Die ersten Geier lungern auch schon herum und warten darauf, hungrig zu werden. Ein Rabe sitzt auf dem Wagenrad. Django schaut eine Weile in diese Runde, beschließt dann aber sich besser um die bald beginnende Flucht Gedanken zu machen. Das Getrommel sollte nun schließlich irgendwann stoppen! Django fängt an, einige Waffen einzusammeln. Zuerst geht er zu einem Marterpfahl. Ein Tomahawk hat den Kopf von Taco im oberen Teil an den Pfahl genagelt. Django bleibt kurz vor ihm stehen. Ruhig, mit offenen Augen steht Taco da, als würde er sich jeden Moment mit ihm unterhalten wollen. Django zieht das Tomahawk heraus. Der Kopf von Taco kippt vorne über und langsam fängt das Gehirn, aus dem  Spalt der Schädeldecke heraus zu quellen.  Django wiegt das Tomahawk noch eine Weile in seinen Händen, denkt etwas nach und beginnt dann in Windes Eile Pfeile, Speere, etc., aus den Toten rauszuziehen oder vom Boden aufzusammeln und sie durch Abbrechen, oder durch irgend welch anderes Umstricken zu brauchbaren Waffen umzufunktionieren. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraaufnahmen Django geht nun wieder zu Heidi rüber. Ihr Zustand ist immer noch der selbe. Neben der glücklich vor sich hin fantasierenden Heidi, liegen, fein säuberlich hingestapelt, die Revolver und die mit Munition bestückten dazugehörenden Halfter von Django. Auf diesem Paket liegt obendrauf, mit einem bunt bemaltem Stein beschwert, ein Brief. Schnitt Kamera Großaufnahme Django schaut etwas verwundert und nimmt den Brief in seine Hand. Auf dem Brief steht geschrieben: "Ich bin kein blöder, perverser Arsch. Ich lebe nur in anderen Konventionen. Denke da drüber nach, und nimm dir Zeit dafür, wenn du sie irgendwann vielleicht einmal hast, Djanguu. Heute Weißer Büffel "nur" Arsch sein. Liebe (dazwischen ist ein rotes Herzchen gemalt) Grüße, Dein Weißer Büffel." Schnitt Kamera Seitenansicht Fragend kratzt sich Django die Rückseite seines Kopfes, faltet den Brief sorgsam zusammen und steckt ihn in seine Hosentasche. Mehrere logische Schnitte Mehrere Kameraeinstellungen Django schaut die Lage peilend kurz nach links, kurz nach rechts. Er weiß, das jeden Moment die Trommeln schweigen werden. Und dann zählt jede Sekunde! Hastig schnallt er sich seine Revolver um, zieht einen Revolver aus dem Halfter, klappt die Trommel heraus, kneift ein Auge zu und äugt in die Trommel. Plötzlich hält er inne. Durch das Getrommel hindurch meint er ein Geräusch wahrzunehmen, das für ihn nur schwach hörbar mit einem Windhauch an sein Ohr säuselt: "Töööte......miiich......Tööte mich......" Django dreht sich in die Richtung des Geräuschs. Das Geräusch kommt aus der Richtung, ca. 20 Schritte von ihm entfernet, wo Shorty gerädert ist. Django geht langsam zu Shorty, der mit dem Kopf schräg nach unten gedreht an das Wagenrad gebunden ist. Nicht all zu weit von seinem Kopf entfernt, dampft die erloschene Feuerstelle vor sich hin. Das Gesicht von Shorty, die Hände und die Füße, sind nur noch schwarz-rot gefärbte Massen, teilweise überzogen von mit Flüssigkeit gefüllten Blasen. Schnitt Großaufnahme Shortys Gesicht Shorty: "Töööööteeee miich......tööteeee mmiich...usw." ZOOM schräg von hinten Django zieht den Revolver, zielt auf Shortys Gesicht, genau zwischen seine Augen, spannt langsam den Hahn und bekommt einen.......Spiel mir das Lied vom Tod setzt ein (natürlich nicht, aber etwas ähnliches)

FLASHBACK

Kamera auf eine fruchtbare Gegend, an eine schöne Farm heranzoomend (Virginia?) Mehrere logische Schnitte Großaufnahme Nur Kasper und Krokodil zu sehen Im Hintergrund lautes Kinderlachen Der Kasper haut mit einem Knüppel auf das Krokodil "Hier, hier, nimm den Knüppel, feste, feste,feste.." der Kasper "Au,au,au..." Das Krokodil. Kamera zoomt nach hinten 3 Kinder -2 Jungen und ein Mädchen- hocken lachend vor dem Kasperletheater, ihr Vater steht dahinter. Plötzlich springen die Kinder mitten in der Vorführung auf und laufen fröhlich lachend aus dem Haus. Der Vater hört zufrieden lächelnd mit dem Spiel auf und schaut seinen Kindern hinterher. Seine junge, schöne Frau kommt zu ihm. Er nimmt sie in den Arm und sie schauen beide ihren Kindern glücklich hinterher. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Die drei Kinder stehen auf einer Wiese in einem Kreis und machen Ehne Mehne Muh. Sie spielen Verstecken. Nach einem Abzählen "Ehne mene Muh und raus bist Du," lösen sie den Kreis auf und ein Junge läuft in einen, direkt neben der Farm befindlichen Wald und versteckt sich in eine tiefe Felsspalte. Die 2 anderen -ein Junge und ein Mädchen-  zählen bis hundert und laufen dann los, um den Jungen zu suchen. Sie laufen zuerst zum Eingang der Farm und bleiben dann verwundert stehen. Mehrere logische Schnitte Kamera auf Shortys Bande Auch Großaufnahmen  Vor ihnen steht diabolisch lächelnd der junge Shorty und seine Bande. 5 finstere Gesellen stehen vor ihnen. Schnitt mehrere Logisch Kamera auf Jungen Der Junge kommt -nach dem er schon längere Zeit in seinem Versteck gewartet hat- aus seinem Versteck und fängt an, nach seinen Geschwistern zu rufen. Er läuft schließlich zur Farm, ruft; keiner antwortet; läuft ins Haus und macht eine schreckliche Entdeckung: Sein Vater liegt, blutüberströmt, mit durchgeschnittener Kehle am Boden. In seinen Armen die kleinen Geschwister, ebenfalls blutüberströmt,  tot, ebenso mit durchgeschnittenen Kehlen. Schnitt Großaufnahme auf Jungen Der Junge bleibt regungslos stehen. Nach einer Weile rollen ihm Tränen über das Gesicht und er rennt schreiend der Schrei ist nur zu sehen nicht zu hören da nur Musik los, seine Mutter zu suchen. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Er rennt so schnell er kann eine Treppe rauf und öffnet die Tür des Schlafzimmers. Auf dem Bett liegt, in einer Blutlache, seine Mutter. Ihre Beine sind gespreizt. Der Rock ist hochgezogen. Ihre Kehle ist durchgeschnitten. ENDE FLASHBACK

Schnitt Kamera Perspektive Django auf Shorty zielend...Django zielt noch immer auf Shorty. Schnitt Großaufnahme Shorty  "Tö.tö..tö.tee.......m.m.mi.i.ich....Tö.ö.te.....mm.mich...usw" Django entspannt langsam den Hahn und steckt den Revolver wieder in den Halfter zurück. Schnitt Kamera auf Django bis zur Großaufnahme heranzoomen  Nachdenklich bleibt Django eine Weile vor dem Wagenrad stehen............ Plötzlich verstummen die Trommeln!!!!!!!

Schnitt Kamera auf Django Django hat sich Heidi auf die linke Schulter geworfen und rennt zur kleinen Schlucht. Schnitt Kamera auf Schlucht Die dort postierten Wachen signalisieren  Django, dass er passieren darf, sie machen aber auch provokative Gesten. Schnitt Kamera auf Django Django kämpft sich mit Heidi auf der Schulter die recht steile Schlucht herunter. Sie sind ungefähr seit einer Viertelstunde unterwegs. Da setzen die Trommeln wieder ein  "Heute "nur" Arsch sein. Aha," murmelt Django vor sich hin während aus nicht allzu großer Entfernung Indianergeheul zu hören ist. Schnitt Kamera auf Django Django biegt um eine nicht einsehbare Ecke. Als er um sie herum geht, kommt ein Pfeil angeflogen. Er kann ihm gerade noch  ausweichen. Er steht nun wieder hinter der Ecke. Er nimmt einen großen Stein und wirft ihn nach vorne gegen die Wand. Darauf tritt er nach vorne. Zwei Indianer haben sich täuschen lassen und sind aus ihrer Deckung gekommen. Sie stehen auf dem Rand der kleinen Schlucht. Django zieht und zwei Schüsse fallen. Schnitt Kamera auf Indianer Die Indianer halten ihre Hände auf die Wunden und fallen dann vorne über die Klippe herunter. Schnitt Kamera auf Django Hinter der "unübersichtlichen" Stelle öffnet sich die Schlucht und der Schlangenfluss ist zu sehen. Schnitt Kamera auf Indianer Plötzlich kommen ca. 6-7 Indianer, mit lautem Kriegsgebrüll durch den Ausgang der Schlucht auf Django und Heidi zugestürmt. Jeder Indianer ist mit einem Tomahawk bewaffnet. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Django braucht nicht lange, um sie zu erschießen. (Zuckende sterbende Indianer , Blut etc.) .  Django stürmt aus der Schlucht. Vor ihm der Schlangenfluß. Sein smaragdgrünes Wasser ist kristallklar. Er fließt mit mäßig bis starker Strömung dahin. Er ist dort ca. 20 bis 30m breit. An seinem Ufer stehen ca. 25 Indianerkanus. Django legt Heidi nach vorne in ein Kanu. Schnitt Großaufnahme Heidi Heidi fantasiert mit unverständlichem Geblubbere. Ihr Gesicht ist glückserfüllt am Strahlen. Schnitt Kamera auf Django Django schlägt mit einem Tomahawk ein Loch in ein Kanu. Das Indianergeheul kommt  immer näher. Er schießt nun noch ein paar Löcher in die Kanus, bringt dann sein Kanu zu Wasser und rudert davon. Schnitt Kamera von oben Mit kräftigen Ruderschlägen steuert Django das Kanu durch den kristallklaren Fluss durch den Canyon. Schnitt Kamera auf Indianer  Die Indianer stürmen zu den Kanus. Sie sind mit Pfeil und Bogen bewaffnet. Jeder trägt auch ein Tomahawk. Sie tragen Kriegsbemalung. Schnitt Kamera auf Roter Teufel Roter Teufel steht am Ufer. Er schaut grimmig und böse. Er gibt einen Laut wie von einer Raubkatze von sich: "Arghhhhh". Dann schaut er um sich her und gibt auf indianisch "OKAKAWUGA" (oder so ähnlich) den Befehl zu Verfolgung. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Mit ihrem wildem Kriegsgeheul bringen die Indianer ihre Kanus zu Wasser. Zwei laufen allerdings voll Wasser und sind unbrauchbar. Über 20 Kanus nehmen die Verfolgung auf. Schnitt Kamera von schräg auf Kanu Roter Teufel Mit kräftigen Ruderschlägen rudert vorne weg; grimmig dreinschauend Roter Teufel. Schnitt Kamera von Oben. Django und die Indianer rudern den Schlangenfluss flussabwärts. Der Vorsprung von Django beträgt ca. 300m. Schnitt Kamera auf Heidi Großaufnahme Heidi liegt vorne im Kanu. Glückserfüllt blubbert sie fantasierend ein unverständliches Zeug vor sich hin. Schnitt Kamera auf Django Ein Pfeil streift Djangos rechten Oberarm kurz unterhalb der Schulter. Der Streifschuss hinterlässt einen blutenden Riss. Django zieht den Revolver und erschießt Schnitt Kamera auf Indianer einen Indianer. Der Indianer hält sich getroffen die Wunde und fällt vorne über ca. 50 m tief in die Schlucht. Schnitt Kamera von oben Django und die Indianer rudern durch den Canyon. Der Vorsprung hat sich nur unwesentlich verringert. Schnitt Kamera auf Roter Teufel  Der Rote Teufel fordert die Indianer wütend mit "UTTATATTA" auf, schneller zu rudern. Er selbst legt sich jetzt  richtig ins Zeug. Er schaut sehr zornig Schnitt Kamera auf Heidi Großaufnahme, dann wegzoomen. Heidi blubbert nach wie vor glückserfüllt unverständliches Zeug vor sich hin. Schnitt Kamera auf Indianer Plötzlich zieht sich ein Indianer, der mit einem Tomahawk bewaffnet ist, dicht neben Heidi am Kanu hoch und hat schon mit dem Tomahawk zu einem Hieb ausgeholt. Django nimmt blitzschnell sein Tomahawk und spaltet dem Indianer den Schädel. Das Tomahawk bleibt stecken. Der Indianer treibt auf den Fluß hinauf und geht langsam unter. Eine Blutspur ist zu sehen. Schnitt Kamera auf Django von Vorne Django dreht sich um. Die Indianer kommen gefährlich näher. Einige Pfeile fliegen schon in Richtung Django. Django dreht sich wieder um und erhöht die Schlagzahl. Schnitt Kamera auf Indianer Am Ufer kniet eine Gruppe Indianer am Boden, spannt ihre Bögen und schießt gleichzeitig ihre Pfeile ab. Schnitt Kamera aus Sicht Django. Django sieht einen Schwarm Pfeile auf sich zufliegen.  Django kann mit seinem Ruder die Pfeile abwehren. Ein Pfeil bleibt aber dicht neben Heidi stecken. Heidi blubbert weiter glücklich vor sich hin. Ein anderer Pfeil bleibt außen im Kanu stecken. Django zieht den Revolver und erschießt 7 Indianer, die am Ufer stehen. Schnitt Kamera von der Seite auf Kanu Django Ein Pfeil rauscht, von hinten kommend, dicht an Django vorbei. Django beißt auf die Zähne und erhöht wieder die Schlagzahl Schnitt Kamera aus Sicht Django Django kann einen etwas größeren Einschnitt am Rand der Schlucht erkennen. Dort ist eine Biegung mit einem größeren Sandstrand. Der Ausgang in die Wüste. Schnitt Kamera auf Roter Teufel Wütend rudert Roter Teufel mit all seiner Kraft.

Schnitt Kamera Fernansicht, dann ranzoomen Auf einem Hügel steht eine Horde Indianer, die auf ihren Pferden sitzen. Neben den Indianern steht auch noch eine Horde Mexicaner auf ihren Pferden. Kamera zoomt heran. Die Titelmusik von Winnetou setzt ein Sam sitzt auf seinem Pferd neben dem von Winnetou (Pierre Brice).  Winnetou legt 2 Finger auf seine Brust, beschreibt mit einer Armbewegung einen Halbkreis und sagt: "Weites Land." Schnitt Kamera irgendwie zwischen Winnetou und Sam Es ist ein weites Wüstengebiet zu sehen. Westlich reicht sie bis in die in der Ferne befindlichen Sierra. Nordwestlich wird sie vom Schlangenflußcanyon begrenzt. Nach Süden erstreckt sie sich noch weit hin. Nördlich von Winnetou aus gesehen stehen die hohen Wände des Schlangenflußcanyons , etwas rechts daneben ist ein Einschnitt im Canyon zu sehen. Dahinter fließt der Schlangenfluß. Schnitt Kamera geht von vorne an wartende Indianer und Mexikaner vorbei. Großaufnahmen Musik wird langsam ausgeblendet Windgeräusche folgen Markante Apachengesichter und Mexicanergesichter beobachten und warten.  Pepe kaut genüßlich an einer dicken, fetten Zigarre.  Winnetou beobachtet stoisch die Wüste, seine langen grauen Haare wehen im Wind. Sam beobachtet die Wüste. Dann reißt Sam die Augen auf und zeigt aufgeregt Richtung Canyoneinschnitt und ruft "Da!!! Sie kommen! Sie kommen!" Schnitt Kamera von oben Django läuft mit Heidi auf den Schultern in die offene Wüste. Ca. 200m dahinter die Creeknavajos Schnitt Kamera auf Winnetou Winnetou legt zwei Finger auf seine Brust. Dann schleudert er zum Zeichen des Angriffs seine Hand nach vorne. Schnitt Kamera schräg von hinten Die Mescaleros und die Mexicaner greifen, mit Kriegsgeheul, den Hügel herunter, an. Schnitt Kamera aus Sicht von Django Sein Pferd kommt ihm entgegen galoppiert. Schnitt Kamera auf Hügel Die Apachen und die Mexicaner stürmen den Hügel herunter. Schnitt Kamera auf Roter Teufel Roter Teufel bleibt stehen. Er ist sehr wütend. Mit einer zornigen Geste gibt er das Zeichen zum Rückzug. Die Creeknavajos ziehen sich zurück. Schnitt Kamera von Vorne Django kniet am Boden. Er hält sein MG schußbereit in den Händen. Neben ihm liegt Heidi. Hinter ihm steht sein Pferd. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen Die Indianer und Mexicaner reiten zu Django. "Danke Sam, Danke Winnetou.....Pepe, Danke" sagt Django erleichtert. Django geht zu seinem Pferd und bedankt sich bei ihm mit zärtlichem Streicheln seines Kopfes. Das Pferd nickt mehrmals mit dem Kopf, wiehert und scharrt mit seinem Vorderlauf im Wüstenboden. Zwei Apachen steigen von ihren Pferden und fangen an, sich um Heidi zu kümmern. Winnetou sitzt auf seinem Pferd, legt zwei Finger auf seine Brust, beschreibt durch eine Armbewegung einen Halbkreis und spricht: "Winnetou, Häuptling der Apachen grüßt seinen großen Freund Django." Django legt zwei Finger auf seine Brust und beschreibt durch eine Armbewegung einen Halbkreis und gibt zurück "Django grüßt den großen Häuptling der Apachen, Winnetou." Neben Winnetou sitzt freudestrahlend Sam auf seinem Pferd, schüttelt seinen Kopf und spricht: "Django, Oh Mann, Django." Django geht zu Heidi, kniet sich neben Heidi und nimmt ihren Kopf in seinen Arm. Über ihnen sitzen Winnetou, Sam und Pepe auf ihren Pferden. Dahinter die übrigen Apachen und Mexicaner. Schnitt Kamera auf Heidis Gesicht Großaufnahme Heidi fantasiert nach wie vor glückselig vor sich hin. Ihr goldenes, frisch gewaschenes Haar leuchtet strahlend in der gleißenden Sonne. Ihr Kopf ruht in Djangos Arm. Heidi schlägt die Augen auf. Sie schaut verliebt zu Django "Django," sie schaut an Django vorbei zu Sam "Sam." Schnitt Kamera auf Sam Sam winkt freudig lächelnd zu Heidi. Schnitt Kamera wieder auf Heidi "Wo bin ich, was ist passiert?" Django "Nichts Heidi, nichts ist passiert." Heidi überlegt etwas, überlegt noch mal und dann "Das Gold, hast du das Gold?" fragt Heidi. "Gold, was für Gold?" daraufhin Django. Heidi schüttelt sich etwas, überlegt wieder und versucht aufzustehen. Mehrere logische Schnitte Mehrere logische Kameraeinstellungen   "Wir waren doch bei Shorty und diesem Weißen Büffel?" fragt Heidi. "Ja,ja.." gibt Django zurück. Heidi versucht wieder auf die Beine zu kommen "Und das Gold, das Gold?" Heidi kommt nun auf die Beine und klopft sich den Staub ab. "Gold? Gold?" fragt Django und schüttelt fragend den Kopf.  Heidi ist jetzt wieder restlos sauber und steht vor Django, der auch aufgestanden ist. "Du hast es nicht mitgenommen?" "Nö!" gibt Django entgeistert zurück. "Idiot!" Heidi fängt an zu schreien "Gottverdammter Vollidiot!! Los, wir müssen das Gold holen!!! Los, komm mit. Los, komm sofort mit!!!! Wir müssen es holen!!" Heidi dreht sich um und fängt an zu rennen. Schnitt Kamera von der Seite Heidi rennt Richtung Einschnitt und schreit: "AAhhhh, mein Gold, mein Gold, AAAhhhhh, mein Gold....." Schnitt Kamera von oben Heidi ist schon fast wieder am Einschnitt. Django reitet Heidi hinterher, schnappt sie sich unter den Arm und reitet wieder in die andere Richtung. Heidi ist heftig am Zappeln und schreit: "Lass mich los, lass mich sofort los, Mein Gold, mein Gold! AAAHHHH..." Schnitt Kamera auf Winnetou, Sam und Pepe Winnetou, Sam und Pepe sitzen auf ihren Pferden nebeneinander und sind voll am Lachen. Schnitt Kamera von oben und steigt immer höher. Titelmusik von "Zwei Himmelhunde auf dem zur Hölle setzt ein Django reitet mit Heidi unter dem Arm "Loslassen, sofort loslassen!!!!...Du Dreckskerl...lass mich sofort los!!! AAAHHHH....." Django lässt Heidi in den Staub fallen, "bleib doch wo der Pfeffer wächst!!!!" schreit Django Heidi hinterher und galoppiert weit davon. Schnitt Kamera auf Heidi Heidi kniet im Staub, den Blick auf den Boden gerichtet; weinend und schluchzend: "Eine arme, hilflose Frau. Einfach so in der Wüste zurücklassen....." Schnitt Kamera jetzt von weit oben sich weiter nach oben entfernend Django wendet sein Pferd und reitet wieder in Richtung Heidi. "Sam ruft: "Hey Django, wir reiten alle zu meiner Hütte und feiern ne Party. Ihr kommt doch auch, oder?" Django: "Geil!!! Klar kommen wir. Reitet schon mal vor." Die Indianer und die Mexicaner wenden ihre Pferde und reiten Richtung Süden davon. Django reitet zu Heidi und schnappt sie sich wieder unter den Arm. "AAAAhhhhhhhh gottverdammter Vollidiot, Dreckskerl, lass mich sofort los!!! Loslassen!!!" "AAAAAAHHHHHHH, die Schlampe beißt!!!!!!" Die Kamera fährt langsam noch weiter nach oben und es wird ausgeblendet.

ENDE

Es folgt der Abspann mit Standbildern  der Darsteller von Filmaufnahmen. Danach die Danksagungen und Auflistungen der am Film beteiligten Personen.

 COPYRIGHT 2011 by NICO UNTEREGGER

Victor Krüger ist Django;   The Bitch ist Heidi;   Didi "Der Schwarze" ist Sam;   Michael Madson ist Shorty;

Will Sampson ist Weißer Büffel;   Pierre Brice ist Winnetou;   Danny Trejo ist Taco;  Paris Jackson ist Weiße Wolke;

Ein verdammt großer Indianer ist Roter Teufel;  Ein verdammt fetter Mexicaner ist Pepe;   Nico ist Frederick Jones Craidn;  uvm.